Obwohl der Bitcoin-Kurs heute dank der möglichen Friedensverhandlungen im Nahen Osten stark angestiegen ist, machen sich die Analysten von Swissblock Sorgen. Sie erkennen nämlich einen Indikator, der gerade Kursabfälle für Bitcoin signalisiert.
Sorgen um Bitcoin
Bei Swissblock beobachtet man auf der Blockchain von Bitcoin einen plötzlichen Einbruch der Liquidität. Das ist etwas, das sich laut ihnen umkehren muss, damit Bitcoin neue Kurssteigerungen ermöglichen kann.
„In dem Moment, als der Rest des Marktes in Bitcoin konsolidierte, sehen wir einen Rückgang in der On-Chain-Liquidität. Für eine bullishe Fortsetzung benötigen wir darin wieder einen Anstieg,“ so Swissblock.

On-Chain-Liquidität zeigt an, wie leicht Bitcoin gekauft oder verkauft werden kann, ohne den Kurs signifikant zu beeinflussen. Ein Umfeld niedriger Liquidität deutet darauf hin, dass es nicht genug Käufer gibt, um Verkaufsorders zu absorbieren, was zu Kursabfällen führt.
Ein schneller Rückgang der Liquidität ist laut Swissblock an sich auch ein „Grund zur Sorge“.
Warum ist das schlecht für Bitcoin?
Ein schneller Rückgang der Liquidität auf der Blockchain von Bitcoin zeigt auch, dass die Aktivität nachlässt. Das ist meist der Fall, wenn die Menschen genug von Bitcoin haben und sich anderen Dingen widmen.
Dennoch betonen sie bei Swissblock, dass die langfristige Struktur des Marktes weiterhin bullish ist.
„Die Liquidität ist derzeit niedrig, weil der Kurs von Bitcoin stärker mit Entwicklungen auf der Blockchain als mit externen Faktoren zusammenhängt. Durch die abgenommene Aktivität ist die Währung zudem anfälliger für fallende Preisschwankungen geworden.
Dennoch ist noch nicht alles verloren. Trotz der verschlechterten Liquiditätsbedingungen bleibt die positive Langfriststruktur bestehen, solange das Risikosignal ausbleibt. Mit anderen Worten: Die Marktbedingungen haben sich verschlechtert, aber das größere Aufwärtsbild bleibt intakt, solange die Risikomessung keinen Umschwung anzeigt,“ so Swissblock.
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