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Der Bitcoin-Kurs (BTC) schien kürzlich deutlich an Stärke zu gewinnen, steht jedoch mittlerweile wieder etwas unter Druck. Dennoch bleibt der übergeordnete Trend aufwärtsgerichtet: Vom lokalen Tief bei rund 77.000 US-Dollar stieg der Preis auf etwa 85.000 US-Dollar. Dieser Anstieg nährt die Hoffnung auf einen möglichen Durchbruch in Richtung 95.000 US-Dollar. Laut verschiedenen Daten ist dieses Szenario realistisch – dennoch warnen immer mehr Analysten vor einer bevorstehenden Korrektur.
Auffällig ist, dass sich die Bitcoin-Miner derzeit ungewöhnlich zurückhaltend zeigen, was Verkäufe betrifft. Anstatt Gewinne mitzunehmen, halten sie ihre Coins. Insgesamt besitzen Miner derzeit rund 1,81 Millionen BTC mit einem geschätzten Wert von 159 Milliarden US-Dollar.
Laut Krypto-Analyst Ali Martinez gab es in letzter Zeit keine größeren Verkaufswellen. Das ist bedeutsam, denn Miner verfügen über so große Bestände, dass sie erheblichen Einfluss auf den Markt haben. Da sie ihre BTC halten, sinkt der Verkaufsdruck – was die Chancen auf einen weiteren Kursanstieg erhöht.
Auch institutionelle Investoren zeigen zunehmend Vertrauen. Am 26. und 27. März flossen jeweils rund 89 Millionen US-Dollar in US-amerikanische Bitcoin-Spot-ETFs – der zehnte Tag in Folge mit Nettozuflüssen. Das ist ein klares Zeichen für zunehmenden Optimismus unter Großanlegern.
Besonders sticht BlackRock hervor: Ihr Fonds verzeichnete an einem Tag Zuflüsse von ganzen 82,9 Millionen US-Dollar – der Großteil der gesamten ETF-Zuflüsse.
Doch es gibt auch vorsichtige Warnungen. Laut Analysten der Blockchain-Analyseplattform Santiment nimmt die Gier unter Krypto-Investoren deutlich zu. In den sozialen Medien überschlagen sich die Kursprognosen – viele erwarten, dass Bitcoin auf 100.000 oder gar 159.000 US-Dollar steigen wird.
Santiment warnt jedoch: Solche Ausbrüche an Optimismus gehen häufig einer Korrektur voraus. Wer das Marktverhalten geschickt zu deuten weiß, könnte dies als geeigneten Moment betrachten, um Gewinne mitzunehmen.
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