Laut vielen Analysten wird es nicht mehr lange dauern, bis Bitcoin (BTC) seine lang erwartete Bullenmarkt startet, obwohl dies angesichts des Kursverlaufs der letzten sechs Monate schwer vorstellbar ist.
Basierend auf einem Handelspattern, das sich seit 2021 entwickelt, könnte Bitcoin Anfang nächsten Jahres die magische Grenze von $100.000 durchbrechen. Ein anderer Analyst nennt Bitcoin sogar „eine tickende Zeitbombe“, die jederzeit aus ihrem negativen Trend ausbrechen könnte.
BTC-Kurs auf $150.000 durch „Cup-and-Handle“-Muster
Der Bitcoin-Kurs begann gestern Abend mit einem schmerzhaften Rückgang, wodurch viele Investoren wieder etwas Hopium gebrauchen könnten. Besonders angesichts der Tatsache, dass Bitcoin seit März dieses Jahres immer weiter gefallen ist, obwohl man auf einen großen Bullenmarkt gehofft hatte.
In früheren Zyklen verging jedoch auch immer viel Zeit, bevor der Bullenmarkt nach dem berühmten Bitcoin-Halving begann. In dieser Hinsicht scheint Bitcoin dieses Mal also nichts Ungewöhnliches zu zeigen.
Viele haben sich auf ein großes letztes Quartal eingestellt, da Bitcoin eine beeindruckende Erfolgsbilanz für die letzten Monate des Jahres aufweist. Laut dem populären Krypto-Analysten Elja Boom, der auf der Social-Media-Plattform X stolze 683.000 Follower hat, wird der Bitcoin-Kurs Anfang nächsten Jahres einen enormen Anstieg auf $110.000 – $130.000 verzeichnen.
Diese optimistische Aussicht basiert auf einem sogenannten „Cup-and-Handle“-Muster, das seit 2021 in der Entstehung ist. Wie der Name schon vermuten lässt, ähnelt das Muster einer Tasse mit einem Henkel. Es wird als bullishes Muster betrachtet, das sich derzeit in der letzten Phase vor dem Aufwärtsausbruch befindet.
Bitcoin ist eine „tickende Zeitbombe“, das ist der Grund.
Der Krypto-Analyst Nestay beschreibt Bitcoin als eine „tickende Zeitbombe“, die bereit zu sein scheint für einen explosiven Preisanstieg.
Er stützt diese Prognose auf verschiedene Signale. Erstens verweist er auf die sich verengende Bollinger Bands Width (BBW) seit Juni, was auf eine abnehmende Volatilität hinweist. Zudem zeigen Momentum-Oszillatoren wie der Stochastische RSI und der Relative Strength Index (RSI), dass Bitcoin derzeit überverkauft ist. Auch befindet sich der Crypto Fear & Greed Index in der „Angst“-Zone, was historisch oft ein Vorbote einer Aufwärtsbewegung ist.
Weiter betont Nestay die steigende globale Liquidität, die in der Vergangenheit oft mit einem steigenden Bitcoin-Kurs einherging.
Der Bitcoin-Kurs hat es derzeit jedoch weiterhin schwer. Die Währung ist gestern Abend stark gefallen und liegt nun wieder deutlich unter $60.000. Zum Zeitpunkt des Schreibens wird Bitcoin für $58.700 gehandelt.
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