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Bitcoiner sind begeistert von der historischen Entscheidung der US-Notenbank, den Zinssatz um 0,50 % zu senken. Nach der Ankündigung stieg der Bitcoin (BTC)-Kurs stark an und überschritt zum ersten Mal seit Wochen die Marke von 62.000 $. Dennoch bleibt eine Bedrohung bestehen, weshalb viele Händler weiterhin vorsichtig bleiben.
Die Fed entschied sich gestern für den seltenen Schritt, den Zinssatz um 0,50 % zu senken – eine drastische Maßnahme zur Ankurbelung der Wirtschaft. Dies sind gute Nachrichten für Bitcoin und den Rest des Kryptomarkts, da niedrigere Zinssätze mehr Kapital in das Finanzsystem bringen. Kein Wunder, dass Bitcoin um mehr als 3 % auf 62.000 $ gestiegen ist.
Schon seit einiger Zeit war es sicher, dass die Zinsen gesenkt werden würden. Die Inflation ist deutlich zurückgegangen, und die Wirtschaft begann zunehmend unter den Zinserhöhungen zu leiden. Eine Zinssenkung von 0,50 % ist eine drastische Maßnahme, die zeigt, dass sich die Fed Sorgen um den aktuellen Zustand der Wirtschaft macht.
Nach früheren Zinssenkungen von 0,50 % in den Jahren 2007 und 2001 glitt die USA schließlich in eine Rezession. Verschiedene Analysten warnen nun vor einer Wiederholung dieses Szenarios.
Chris Aruliah, Head of Institution bei Bybit, sieht die Kehrseite einer starken Zinssenkung und betont, dass es wichtig ist, die wirtschaftlichen Unsicherheiten im Auge zu behalten, die im Hintergrund drohen könnten.
„Die weltweite wirtschaftliche Verlangsamung, ausgelöst durch schwächere wirtschaftliche Indikatoren und geopolitische Komplexitäten, dämpft die Stimmung der Investoren. Eine Senkung der Fed um 0,5 % könnte dem Kryptomarkt kurzfristig einen Impuls geben, aber es ist entscheidend, wachsam gegenüber den potenziellen Herausforderungen zu bleiben, die wirtschaftliche Unsicherheit und Marktschwankungen mit sich bringen.“
Arthur Hayes, Gründer und ehemaliger CEO von BitMEX, sagte in einem Interview vor der Zinsentscheidung, dass eine Senkung um 0,50 % zwar eine kurzfristige Marktrallye auslösen würde, aber letztlich tiefere Probleme im globalen Finanzsystem aufdecken könnte.
Fed-Vorsitzender Jerome Powell erklärte gestern in seiner Pressekonferenz, dass die Zinssenkung lediglich eine präventive Maßnahme sei, um eine Rezession zu verhindern. Er betonte, dass die US-Wirtschaft stark sei, aber niedrigere Zinssätze erfordere.
Damit hat er die Sorgen auf den Finanzmärkten zerstreut und für eine deutliche Trendwende im Bitcoin-Kurs gesorgt.
Bitcoin wird mittlerweile seit einiger Zeit für 62.000 $ gehandelt, aber Händler haben ihr Augenmerk auf die 65.000 $ gerichtet. Sollte der Kurs dieses Niveau überschreiten, würde die Münze zum ersten Mal seit einem halben Jahr einen Aufwärtstrend bestätigen.
Errol Musk zufolge besitzen seine Söhne persönlich etwa 23.400 Bitcoin. Das entspricht derzeit einem Wert von etwa 1,6 Milliarden Dollar.
Laut Bernstein hat der Markt das Quantum-Risiko bereits im Bitcoin-Kurs eingepreist, und es stellt keine Bedrohung mehr dar.
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