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Bitcoin-ETFs (BTC) verzeichnen den sechsten Tag in Folge frisches Kapital. Das fällt mit einer Erholung des Bitcoin-Kurses und einer vorsichtigen Stimmungsaufhellung am Kryptomarkt zusammen. Nach Einschätzung von Analysten könnte diese Kombination die Grundlage für einen länger anhaltenden Aufwärtstrend bilden. Dafür muss jedoch eine wichtige Kursmarke halten.
US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten gestern den sechsten Handelstag in Folge Nettozuflüsse. Laut Daten von Newsbit flossen an diesem Tag 203,2 Millionen Dollar in die Fonds.
Über die gesamte Serie von sechs Handelstagen summierten sich die Zuflüsse auf 915,9 Millionen Dollar. Es ist die längste Phase täglicher Zuflüsse seit April.

Das anhaltende Interesse fiel mit einer Erholung des Bitcoin-Kurses zusammen. Gestern Abend stieg Bitcoin über die Marke von 66.000 Dollar, ein Niveau, das seit Mitte Juni nicht mehr erreicht worden war. Anschließend kletterte der Kurs auf ein Hoch von rund 66.800 Dollar.
Inzwischen ist Bitcoin wieder leicht auf etwa 66.000 Dollar zurückgefallen. Auf Wochensicht liegt die größte Kryptowährung knapp 2 Prozent im Plus.
Auch die Stimmung am breiteren Kryptomarkt hellte sich auf. Der Crypto Fear & Greed Index stieg von „extreme fear“ auf „fear“. Zwar bleiben Anleger weiterhin vorsichtig, der Anstieg deutet jedoch darauf hin, dass der Pessimismus langsam nachlässt.
Nach Einschätzung von Analysten ist die Erholung noch nicht endgültig bestätigt. Bitcoin müsse oberhalb der Zone von 65.000 bis 65.500 Dollar bleiben, um die Chancen auf einen nachhaltigeren Aufwärtstrend zu erhöhen.
Dieses Niveau gilt unter Marktbeobachtern als wichtige Widerstandszone, die nun zur Unterstützung werden muss. Gelingt das, könnte das Vertrauen der Anleger weiter zunehmen und die jüngsten Zuflüsse in ETFs könnten anhalten.
Seit der Einführung der US-Spot-Bitcoin-ETFs sind insgesamt 51,8 Milliarden Dollar an Nettokapital in die Fonds geflossen. Zusammen verwalten die ETFs inzwischen ein Vermögen von 80,9 Milliarden Dollar. Für 2026 steht die Bilanz allerdings weiterhin im Minus. Seit Jahresbeginn sind den Fonds per saldo 4,84 Milliarden Dollar entzogen worden.
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