Der Bitcoin-Anteil am gesamten Kryptomarkt ist auf fast 60 % gestiegen. Damit steht die Dominanz des Marktführers auf dem höchsten Stand seit April 2021. Bitcoin erlebte gestern einen volatilen Tag. Zuerst stieg der Kurs plötzlich auf fast 68.000 Dollar, um dann wieder auf 64.880 Dollar zu fallen. Derzeit wird Bitcoin erneut über 67.000 Dollar gehandelt.
Schlechte Nachrichten für Altcoins
Historisch gesehen sind höhere Bitcoin-Dominanzwerte schlechte Nachrichten für Altcoins. Bitcoin liegt heute mit 3 % im Plus, während die meisten Altcoins nur geringe Zuwächse verzeichnen oder sogar stagnieren, einige sind sogar im Minus.
Es gibt jedoch Analysten, die glauben, dass die Bitcoin-Dominanz nicht von langer Dauer sein wird. So prognostizierte Benjamin Cowen beispielsweise, dass die Dominanz von Bitcoin bei 60 % des Marktes ihren Höhepunkt erreichen wird.

Coach K Crypto behauptet, dass die Bitcoin-Dominanz in diesem Zyklus bereits ihren Höhepunkt erreicht hat.

„Wir müssen Bitcoin durchstarten lassen, bevor etwas anderes passieren kann“, erklärt Coach K Crypto auf Twitter. Betrachtet man frühere Zyklen, hat er recht, aber ob es diesmal zu einer Altcoin-Saison kommen wird, bleibt abzuwarten.

Ähnliche Aussagen von Influencern wie Eljaboom sind in der Altcoin-Szene seit Monaten zu hören. Bisher ist jedoch nichts davon eingetreten.
Ethereum unter Druck durch Bitcoin
Historisch gesehen ist Ethereum einer der ersten Vermögenswerte, die sich bewegen, wenn die Bitcoin-Dominanz sinkt. Allerdings liegt das ETH/BTC-Verhältnis auf dem niedrigsten Stand seit April 2021.
Diese Woche fiel das ETH/BTC-Verhältnis laut Daten von TradingView erneut unter 0,039.
Seit den Allzeithochs von März 2024 bewegte sich Bitcoin monatelang seitwärts. Nun nähert sich der Kurs jedoch einem psychologisch wichtigen Niveau, dem Allzeithoch von 69.000 Dollar aus dem Jahr 2021.
Institutionelle Investoren scheinen weiterhin an die Bitcoin-Geschichte zu glauben. Am 15. Oktober investierten sie 371 Millionen Dollar in Bitcoin. In den letzten drei Handelstagen haben die ETFs laut Daten von Farside Investors mehr als 1,1 Milliarden Dollar an Zuflüssen verzeichnet.
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