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In der Kryptomarkt gibt es derzeit viele offene Fragen. Hat der Bitcoin (BTC) seinen Tiefpunkt erreicht? Steht ein Altcoin-Saison bevor? Auch wenn niemand die Zukunft vorhersagen kann, gibt es verschiedene Diagramme, die Anlegern helfen können, sich ein klareres Bild von möglichen Entwicklungen zu machen.
Laut Newsbit-Analyst Erik Juffermans ist das Bitcoin-Dominanzdiagramm (BTC.D) derzeit einer der wichtigsten Indikatoren, die man im Auge behalten sollte. Diese Grafik zeigt, welchen Anteil der gesamten Kryptomarkt Bitcoin ausmacht.
Vor einem Jahr, im Juni 2025, erreichte die Bitcoin-Dominanz einen Höchststand von über 65 Prozent. Der Bitcoin Kurs lag zu dieser Zeit deutlich über 100.000 Dollar.
Bemerkenswerterweise sind seitdem sowohl der Bitcoin Kurs als auch die Dominanz gesunken. Altcoins, insbesondere Stablecoins, haben einen größeren Marktanteil erobert. Ein Rückgang der BTC.D bedeutet allerdings nicht zwangsläufig, dass der Bitcoin Kurs fällt. Es zeigt vielmehr, dass andere Krypto-Assets insgesamt besser abschneiden als Bitcoin.

Juffermans weist darauf hin, dass die Bitcoin-Dominanz derzeit um die 59 Prozent pendelt. Das Niveau von 58,5 Prozent fungiert dabei als wichtige Unterstützung. Solange BTC.D über diesem Niveau bleibt, bleibt das technische Bild für Bitcoin relativ stark.
Dennoch ist Vorsicht geboten. Sollte BTC.D auch auf Wochenbasis unter diese Unterstützung fallen, könnten Altcoins laut dem Analysten weiter an Boden gewinnen.
Das bedeutet laut Juffermans jedoch nicht zwangsläufig, dass Altcoins massenhaft an Wert gewinnen, sobald die Bitcoin-Dominanz Unterstützung verliert. Dafür zieht er auch die TOTAL3-Grafik zu Rate. Diese Grafik misst den gesamten Wert des Kryptomarkts ohne Bitcoin, Ethereum (ETH) und Stablecoins.

Laut dem Newsbit-Analysten wirkt diese Grafik derzeit eher bearish. Seit dem Höchststand im Oktober ist die TOTAL3-Index um fast 50 Prozent gefallen. Zudem ging vor einigen Wochen eine wichtige Unterstützungszone verloren, woraufhin der Markt weiter absackte.
Daher besteht laut Juffermans die Möglichkeit, dass der TOTAL3-Wert in der kommenden Zeit um weitere 20 Prozent sinkt. Erst wenn der Index wieder über die Grenze von 700 Milliarden Dollar steigt, würde dieses negative Szenario ungültig werden.
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