Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP gratis sichern
Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP
gratis sichern
US-Finanzminister Scott Bessent hat die Sanktionen gegen Iran am Abend verschärft und spricht von der größten Finanzoffensive aller Zeiten. „Wir beginnen einen wirtschaftlichen Angriff auf Irans Finanzverbindungen rund um den Globus“, sagte er.
Er droht allen, die dem Regime weiter Geld verschaffen, mit dem Ausschluss aus dem Dollarsystem. An den Märkten bleibt es dennoch auffallend ruhig.
„An der Haltung der Vereinigten Staaten darf es keinen Zweifel geben“, sagte Bessent bei der Pressekonferenz in Washington. Die Kampagne bekam dort auch einen Namen: Operation Economic Outcast, sinngemäß eine Operation zur wirtschaftlichen Ausgrenzung Irans.
Washington verspricht ein lückenloses Vorgehen. Jede Einnahmequelle, mit der das Regime und die Revolutionsgarden (IRGC) ihre Aktivitäten finanzieren, soll geschlossen werden – bis zum letzten Dollar.
Die Maßnahmen zielen daher auf ausländische Akteure, die iranischen Handel in der Schifffahrt, mit Öl, Krypto, Gold und im Luftverkehr ermöglichen. Wer für Teheran Geld wäscht, verliert den Zugang zum Dollarsystem, über das ein Großteil des Welthandels läuft.
Damit bewegt sich Washington in Richtung sekundärer Sanktionen, also Strafmaßnahmen gegen Drittstaaten, die weiter Geschäfte mit Iran machen. Bessent sagte, Präsident Donald Trump rufe Staats- und Regierungschefs persönlich an, um sie konkret zur Einstellung des Handels aufzufordern.
Ländernamen nannte er nicht. Zu China wurde er jedoch deutlich: „Niemand steht außerhalb der Reichweite amerikanischer Sanktionen.“ Staaten, die „an Irans Seite bleiben, werden gemeinsam mit Iran isoliert“, warnte Bessent.
Die Finanzmärkte bewegten sich kaum. Trump hatte die Offensive bereits am vergangenen Mittwoch angekündigt, Bessent legte gestern nach, konkrete Maßnahmen blieben jedoch aus.
Nur für diese Woche machte Bessent eine verbindliche Zusage: Eine weitere große Finanzinstitution werde auf die Sanktionsliste gesetzt.
Fristen nannte er nicht. Stattdessen kündigte er eine Übergangsphase an, in der Länder ihre Beziehungen zu Iran zurückfahren können. „Unsere Geduld ist nicht unbegrenzt“, sagte er dazu.
Die härtesten Strafmaßnahmen hält er vorerst zurück. Ein sofortiges Durchgreifen könnte aus seiner Sicht das globale Finanzsystem erschüttern; deshalb bezeichnete er die Ankündigung als Warnschuss.
Bessent zufolge steht Iran nun vor einer klaren Wahl: vollständige weltweite Isolation und eine reine Überlebenswirtschaft – oder ein Weg zurück zur Normalität mit der Chance, sich wieder in die Weltwirtschaft einzugliedern.
Andrew Gawthrope, Dozent für amerikanische Außenpolitik an der Universität Leiden, sieht bei den größten Abnehmern iranischen Öls kaum Bewegung. Über China und Russland sagte er gegenüber CNBC, die Vereinigten Staaten hätten nur begrenzte Mittel, um diese Länder zum Einlenken zu bewegen.
Neue Sanktionen gegen Iran selbst bringen ohnehin kaum noch zusätzliche Wirkung. Alan Eyre, ehemaliger Diplomat und bis 2015 US-Unterhändler im iranischen Atomprogramm, zufolge ist das leicht erreichbare Sanktionspotenzial längst ausgeschöpft.
Die amerikanische Seeblockade hat den Handel bereits weitgehend abgeschnitten. Was bleibt, läuft an der Schifffahrt vorbei – genau darauf zielt Washington nun.
Die eigentlichen Adressaten sitzen also anderswo: in China, der Türkei und den Emiraten. Doch auch in Washington läuft die Zeit, mit den Midterms vor der Tür und gestiegenen Benzinpreisen.
Auch in Washington läuft die Zeit. Die Midterms rücken näher und die Benzinpreise sind gestiegen, endlos hinauszögern kann Trump die Sache also nicht.
Bessent hatte in der vergangenen Woche noch gesagt, er werde das Regime zum Einsturz bringen, und sprach am Abend von finanzieller Erstickung.
Unterdessen ist die iranische Währung heute auf ein Rekordtief von 2,02 Millionen Rial je Dollar gefallen. Die Zentralbank setzt offiziell rund 1,5 Millionen an, auf dem freien Markt zahlen Iraner für denselben Dollar jedoch mehr als 30 Prozent zusätzlich.
In den Geschäften ist der Druck deutlich zu spüren. Reis ist seit Kriegsbeginn um etwa 60 Prozent teurer geworden, Rindfleisch um mehr als 150 Prozent.
Ganz ohne Druckmittel ist Teheran dennoch nicht. Die Straße von Hormus, durch die vor dem Krieg ein Fünftel des weltweit gehandelten Öls floss, ist nahezu blockiert. Iran will die Route erst wieder öffnen, wenn es von Schiffen Gebühren erheben darf.
Am Dienstag reist der omanische Außenminister nach Teheran, um über diese Schifffahrtsroute zu sprechen.
Bitvavo in Zusammenarbeit mit Newsbit bietet dir aktuell 15 XRP als Geschenk. Die Aktion ist nur für kurze Zeit gültig.
Eröffne ein Konto und zahle mindestens 30€ ein, um den Bonus zu erhalten.
👉 Konto eröffnen und 15 XRP gratis erhalten
Über 1,5 Millionen Nutzer vertrauen bereits auf Bitvavo.
Achtung: Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden. Du kannst deine Einlage ganz oder teilweise verlieren.
Sicher bezahlen mit
Trump will den Zoll auf kanadische Autos zum 1. Januar auf 50 Prozent anheben. Ob der Nachlass für US-Bauteile bestehen bleibt, ist noch unklar.
Russland weist einen ukrainischen Vorschlag für eine Waffenruhe bei Getreidetransporten zurück und knüpft sichere Exporte über das Schwarze Meer an ein Ende der Angriffe auf den russischen Energiesektor.
Der „wirtschaftliche D-Day“ zielt auf Irans wichtigste Einnahmequellen. Doch mit der Straße von Hormus verfügt Teheran selbst über ein mächtiges Druckmittel.
Google Gemini geht davon aus, dass XRP bis zum 1. September weiter zulegen könnte, warnt aber auch vor einer möglichen Korrektur auf 1,20 Dollar.
Grok erwartet für den 1. September einen XRP-Kurs von 1,65 Dollar, im besten Fall 2 Dollar. Zunächst muss die Zone um 1,55 Dollar halten.
Der Kryptomarkt hat in dieser Woche kräftig zugelegt, nun legen die Kurse eine Verschnaufpause ein. Der morgige Tag wird entscheidend.