Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
Das japanische Unternehmen Metaplanet, bekannt als eines der weltweit größten öffentlichen Bitcoin (BTC)-Reserveunternehmen, hat das Jahr 2025 mit einem erheblichen buchhalterischen Verlust abgeschlossen.
Aufgrund des starken Rückgangs des Bitcoin-Kurses in den letzten Monaten des Jahres musste das Unternehmen eine Milliardenabschreibung vornehmen. Anleger in Tokio reagierten heftig: Die Aktie eröffnete am Montag mit einem Minus von über sieben Prozent.
Metaplanet berichtete in seinem Jahresbericht von einem Verlust von 680 Millionen Dollar auf seine BTC-Reserve. Der Kursrückgang auf 87.500 Dollar pro BTC führte zu dieser massiven Abschreibung. Obwohl der Verlust nur bilanziell ist, gerieten viele Anleger in Panik.

Laut Metaplanet hat die Abschreibung keinen Einfluss auf die Liquidität oder den täglichen Betrieb. Das Unternehmen betont, dass starke Kursschwankungen Teil der langfristigen Strategie für seinen Bitcoin-Besitz sind.
Trotz des Verlustes war 2025 ein Jahr der beispiellosen Erweiterung der Bitcoin-Reserve. Ende des Jahres besaß Metaplanet 35.102 BTC. Ein Jahr zuvor waren es noch lediglich 1.762 Bitcoin. Für 2026 sind vorerst keine neuen Käufe angekündigt.
Im Sommer präsentierte das Unternehmen jedoch ein äußerst ehrgeiziges Ziel. Metaplanet plant, bis Ende 2027 auf einen Besitz von 210.000 BTC zu wachsen. Dafür wurde eine Kapitalerhöhung von 5,4 Milliarden Dollar angekündigt. Bei dem aktuellen Bitcoin-Kurs entspricht eine solche Reserve einem potenziellen Wert von über 18 Milliarden Dollar.
Mit einer solchen Menge an Bitcoin würde Metaplanet zum zweitgrößten öffentlichen BTC-Halter der Welt aufsteigen. Nur das US-amerikanische Unternehmen Strategy, geleitet von Michael Saylor, liegt noch darüber. Laut BitcoinTreasuries besitzt es mehr als 700.000 Bitcoin.
Bemerkenswerterweise erhöht Metaplanet trotz des Verlusts seine Umsatz- und Gewinnerwartungen. Der Kern dieser Strategie ist die sogenannte Bitcoin-Einkommensstrategie. Mit diesem Ansatz versucht das Unternehmen, zusätzliche Erträge aus dem bestehenden BTC-Bestand durch Finanzprodukte wie Optionen und andere Derivate zu erzielen.
Für diese Aktivitäten gründete Metaplanet eine eigene Tochtergesellschaft, die Metaplanet Income Corp. Diese Einheit entwickelt strukturierte Strategien, um auch bei einem stabilen oder fallenden Bitcoin-Kurs Einnahmen zu generieren.
Für 2025 rechnet Metaplanet mit einem Umsatz von 57,8 Millionen Dollar und einem operativen Gewinn von 41 Millionen Dollar. Diese Zahlen sollen sich 2026 nahezu verdoppeln. Allein die Derivatstrategie soll im nächsten Jahr für über 100 Millionen Dollar an zusätzlichen Einnahmen sorgen.
Aus Bitcoin-Fonds flossen gestern 450 Millionen Dollar ab – der fünfte Mittelabfluss binnen sechs Tagen. Das belastet den Kurs, der nun weiter nachgibt.
Strive erreicht 25.000 Bitcoin in der Bilanz und zählt damit zu den größten börsennotierten BTC-Haltern der Welt.
Der Bitcoin-Kurs gerät heute im Vorfeld der wichtigen Zinsentscheidung der US-Notenbank deutlich unter Druck.
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.
KI-Modelle prognostizieren den XRP-Kurs für den 1. Oktober. Im Schnitt rechnen sie mit 1,29 Dollar, die Unterschiede fallen jedoch auffallend groß aus.