Die argentinische Wirtschaft zeigt wieder Lebenszeichen. Unter der Führung des kontroversen Präsidenten Javier Milei verzeichnete das Land im ersten Quartal 2025 ein Wirtschaftswachstum von 5,8 Prozent. Dies ist das stärkste Quartalswachstum seit 2022 und übertrifft sogar das Wachstumsrate Chinas im gleichen Zeitraum.
Mileis Politik trägt Früchte
Laut Daten des nationalen Statistikamtes INDEC sind vor allem Mileis Sparmaßnahmen und Deregulierungen für diesen wirtschaftlichen Aufschwung verantwortlich. Seine Regierung konnte das Haushaltsdefizit begrenzen ohne Notmaßnahmen, Zahlungsausfälle oder Vertragsbrüche, und mit einer Zentralbank, die wieder auf eigenen Beinen steht.
Eine wichtige politische Änderung war die Lockerung der Devisenkontrollen, die Argentinien jahrelang in einem Würgegriff hielten. Die teilweise Abschaffung davon hat das Vertrauen der Investoren spürbar wiederhergestellt.
Die inländische Nachfrage erholte sich kräftig. Der private Konsum stieg um 11,8 Prozent im Jahresvergleich. Dies ist ein Rekord für diesen Index. Auch im Vergleich zum vorherigen Quartal gab es Wachstum, was auf eine strukturelle Erholung hindeutet.
Noch beeindruckender ist der Anstieg der Investitionen: fast 32 Prozent höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Damit zeigt sich der argentinische Markt erneut attraktiv für sowohl inländische als auch ausländische Investoren.
Exportrekorde und sinkende Inflation
Auch auf der Exportseite bricht Argentinien Rekorde. Der Export wuchs um 7,2 Prozent. Dies ist die höchste Rate für ein erstes Quartal jemals und das dritthöchste Quartalsvolumen in der Geschichte des Landes.
Wirtschaftsminister Luis “Toto” Caputo betont, dass diese Fortschritte in einem Kontext sinkender Inflation erzielt wurden. Im Mai fiel die Inflation auf 1,5 Prozent, das niedrigste Niveau seit Mai 2020. Laut Caputo ist dies das direkte Ergebnis der erfolgreichen Geldpolitik der Regierung Milei.
Obwohl die strukturellen Herausforderungen des Landes noch lange nicht gelöst sind, ist die aktuelle wirtschaftliche Dynamik vielversprechend. Die Kombination aus zunehmendem Konsum, Investitionen, Exporten und einer sinkenden Inflation deutet darauf hin, dass Argentinien möglicherweise an einem Wendepunkt steht. Vorerst scheint Präsident Milei sein Versprechen, das Land wirtschaftlich zu reformieren, in Taten umzusetzen.
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