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Apple schüttet in dieser Woche erneut eine Dividende an seine Aktionäre aus. Anleger, die die Aktie rechtzeitig im Depot hatten, erhalten die neue Quartalszahlung am Donnerstag auf ihrem Konto.

Wer 100 Apple-Aktien hält, bekommt umgerechnet rund 23,40 Euro vor Steuern. Die Ausschüttung folgt kurz nach starken Quartalszahlen. Ganz überzeugt sind die Anleger dennoch nicht. Vor allem der Ausblick auf die kommenden Monate sorgt für Zurückhaltung.

So viel Dividende bringen 100 Apple-Aktien

Apple zahlt am 13. August eine Dividende von 0,27 Dollar je Aktie aus. Wer vor dem Ex-Dividendentag am 10. August 100 Apple-Aktien besaß, erhält damit 27 Dollar. Zum aktuellen Wechselkurs entspricht das etwa 23,40 Euro vor Steuern.

Auf Jahressicht wären das bei unveränderter Dividende 108 Dollar, umgerechnet rund 93,50 Euro. Eine große Einnahmequelle ist das nicht. Die erwartete Dividendenrendite liegt lediglich bei etwa 0,34 Prozent.

Apple hat allerdings reichlich Spielraum, die Ausschüttung weiter anzuheben. Voraussichtlich zahlt der Konzern nur 11,3 Prozent seines Gewinns als Dividende aus. Der Großteil bleibt damit für Investitionen und Aktienrückkäufe verfügbar.

Zudem erhöht Apple seine Jahresdividende inzwischen seit 15 Jahren in Folge. Dank der starken Cashflows und der niedrigen Ausschüttungsquote dürfte vorerst genügend Spielraum bleiben, diese Serie fortzusetzen.

Apple erzielt Rekordumsatz, Anleger bleiben vorsichtig

Die Dividendenzahlung folgt kurz nach starken Quartalszahlen von Apple. Im dritten Geschäftsquartal stieg der Umsatz um 16 Prozent auf den Rekordwert von 109,4 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie legte sogar um 29 Prozent auf 2,02 Dollar zu.

Vor allem die starke Nachfrage nach dem iPhone 17, Mac-Computern und den Diensten von Apple trieb das Wachstum. Dennoch reichten die Rekordzahlen nicht aus, um Anleger zu überzeugen. Die Aktie gab nach der Veröffentlichung nach.

Die Sorgen richten sich vor allem auf die kommenden Monate. Apple erwartet für das Septemberquartal ein Umsatzwachstum von neun bis elf Prozent, was etwas hinter den Erwartungen zurückblieb. Zugleich warnt der Konzern vor Engpässen bei modernen Chips. Dadurch könnte Apple Schwierigkeiten bekommen, genügend iPhones, Macs und iPads zu produzieren, um die Nachfrage zu bedienen.

Auch die Profitabilität könnte unter Druck geraten. Ungünstige Wechselkurseffekte dürften das Wachstum um etwa 2,5 Prozentpunkte belasten, während teurere Speicherchips die Kosten erhöhen. Für das laufende Quartal rechnet Apple mit einer Bruttomarge von 47 bis 48 Prozent.

Apple steht vor großem Führungswechsel

Auf die Anleger kommt bald eine weitere wichtige Veränderung zu. John Ternus, seit Jahren für Apples Hardwaregeschäft verantwortlich, übernimmt am 1. September den Chefposten von Tim Cook.

Cook bleibt dem Unternehmen jedoch eng verbunden und wird Executive Chairman. Der Führungswechsel wird als Fortsetzung der bisherigen Strategie dargestellt, nicht als grundlegender Kurswechsel.

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