Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP gratis sichern
Konto bei Bitvavo eröffnen
und 15 XRP gratis sichern
Die Gründer von Anthropic sind offenbar noch vermögender als bisher angenommen. Der KI-Konzern hat diese Woche seine Unterlagen für den Börsengang veröffentlicht. Daraus geht erstmals hervor, wie viele Aktien sie halten. Ihr Anteil am Unternehmen ist zwar klein, dennoch verfügen sie gemeinsam über die Stimmenmehrheit.
Die sieben Gründer halten jeweils rund 1,4 Prozent an Anthropic, wie aus dem am Montag eingereichten Börsenprospekt hervorgeht. Bei der jüngsten Bewertung von 965 Milliarden Dollar entspricht das einem Wert von mehr als 13 Milliarden Dollar pro Person.
Diese Bewertung stammt aus der jüngsten Finanzierungsrunde, in der Investoren frisches Kapital bereitstellten. Vor gut einem Jahr lag sie noch bei 183 Milliarden Dollar. Seither hat sich der Wert des Unternehmens hinter dem Chatbot Claude mehr als verfünffacht.
Entsprechend stark ist auch das Vermögen der Gründer gewachsen. Bloomberg hatte es zuvor auf rund 8 Milliarden Dollar pro Person geschätzt. Nun zählen sie zu den 300 reichsten Menschen der Welt.
Zu den Gründern gehören Konzernchef Dario Amodei, seine Schwester und Anthropic-Präsidentin Daniela Amodei sowie Tom Brown, Jack Clark, Jared Kaplan, Sam McCandlish und Christopher Olah. Die sieben verließen 2021 den ChatGPT-Entwickler OpenAI nach Meinungsverschiedenheiten über die Unternehmensstrategie.
Mit dem Börsengang könnte ihr Vermögen weiter deutlich wachsen. Investoren hatten zuvor eine Bewertung von rund 2 Billionen Dollar ins Gespräch gebracht. Damit wären die Anteile jedes Gründers mehr als 27 Milliarden Dollar wert.
In der Praxis dürfte der Betrag wegen der Verwässerung niedriger ausfallen. Bei einem Börsengang gibt ein Unternehmen neue Aktien aus, um Kapital aufzunehmen. Dadurch sinkt der prozentuale Anteil der bisherigen Eigentümer.
Ein großer Teil soll zudem wohltätigen Zwecken zugutekommen: Alle sieben haben zugesagt, 80 Prozent ihrer Anthropic-Aktien zu spenden.
Sie sind längst nicht die Einzigen, deren Vermögen durch KI wächst. Die Tech-Milliardäre unter den 500 reichsten Menschen der Welt wurden in diesem Jahr bis Ende September zusammen um rund 845 Milliarden Dollar reicher. Milliardäre außerhalb der Technologiebranche mussten im selben Zeitraum hingegen im Durchschnitt Vermögenseinbußen hinnehmen.
Die Gründer selbst sehen weiteres Potenzial: In einem Brief an künftige Aktionäre bezeichnen sie KI und Anthropic als „eine der größten wirtschaftlichen Chancen der Geschichte“.
Der geringe Kapitalanteil lässt kaum erkennen, wie viel Macht die Gründer behalten. Anthropic wird an der Börse verschiedene Aktiengattungen mit unterschiedlichem Stimmgewicht haben.
Gemeinsam bilden die Gründer die Founder LLC, eine separate Gesellschaft mit einer einzigen Sonderaktie. Auf diese Aktie entfallen 50,1 Prozent sämtlicher Stimmrechte der Aktionäre.
Jeder Gründer bleibt Mitglied, solange er mindestens 2 Prozent der Stammaktien behält, die er zum Zeitpunkt des Börsengangs besitzt. Wer 98 Prozent seiner Aktien verkauft, hat innerhalb der Founder LLC also weiterhin genauso viel Mitspracherecht wie die übrigen Mitglieder.
Bei der aktuellen Bewertung liegt diese Schwelle bei rund 270 Millionen Dollar pro Person. Das entspricht knapp 0,03 Prozent des Unternehmens.
Diese Kontrolle ist allerdings nicht unbegrenzt. Die Sonderaktie verfällt, sobald weniger als drei Gründer die Voraussetzung erfüllen, etwa durch Tod, Ausscheiden oder den Verkauf ihrer Aktien.
Dennoch können die Gründer schon jetzt nicht alles allein entscheiden. Der Long-Term Benefit Trust, ein unabhängiges Gremium, das über die Einhaltung der Unternehmensmission wacht, bestimmt vier der sieben Mitglieder des Verwaltungsrats und kann sie auch abberufen.
Der Trust wird von fünf Treuhändern geleitet, die ihre Nachfolger weitgehend selbst bestimmen. Anders als die Sonderaktie der Gründer soll der Trust grundsätzlich dauerhaft bestehen bleiben.
Auch die Beschäftigten profitieren erheblich. Laut Börsenprospekt beliefen sich die potenziellen Gewinne der Mitarbeiter und anderer Inhaber von Aktienoptionen im Juni auf rund 98 Milliarden Dollar.
Eine Aktienoption berechtigt dazu, später Aktien zu einem festgelegten Preis zu kaufen. Steigt der Unternehmenswert, wächst die Differenz zwischen diesem Preis und dem tatsächlichen Wert der Aktie.
Bei Anthropic zahlen die Beschäftigten im Durchschnitt 2,89 Dollar je Aktie. Insgesamt wären das rund 5,2 Milliarden Dollar für Aktien, die auf dem Papier mehr als 103 Milliarden Dollar wert sind – fast das Zwanzigfache des Einsatzes.
Die Amodei-Geschwister haben bereits Verkaufserlöse erzielt. Sie verkauften 2025 und 2026 Aktien im Rahmen interner Verkaufsrunden, bei denen bestehende Aktionäre einen Teil ihrer Anteile veräußern können.
Anthropic selbst schreibt noch keine Gewinne. In den ersten sechs Monaten 2026 verzeichnete das Unternehmen bei einem Umsatz von 16,3 Milliarden Dollar einen Verlust von 80,7 Milliarden Dollar.
Ab der Woche des 16. November wird sich zeigen, ob Anleger Anthropic tatsächlich einen so hohen Wert beimessen. Dann ist das Börsendebüt an der Nasdaq unter dem Kürzel ANT geplant.
Bitvavo in Zusammenarbeit mit Newsbit bietet dir aktuell 15 XRP als Geschenk. Die Aktion ist nur für kurze Zeit gültig.
Eröffne ein Konto und zahle mindestens 30€ ein, um den Bonus zu erhalten.
👉 Konto eröffnen und 15 XRP gratis erhalten
Über 1,5 Millionen Nutzer vertrauen bereits auf Bitvavo.
Achtung: Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden. Du kannst deine Einlage ganz oder teilweise verlieren.
Sicher bezahlen mit
An Kryptobörsen wird Anthropic mit fast 1,9 Billionen Dollar bewertet. Was sagt diese Bewertung über den bevorstehenden Börsengang des KI-Konzerns aus?
Der schwache Euro stützt die europäischen Aktienmärkte. Vor allem Exporteure profitieren, doch Analysten warnen auch vor Risiken.
Die Deutsche Bank hält eine Jahresendrally an den Börsen für möglich. Historische Daten deuten auf eine Erholung nach den Wahlen hin. Risiken bleiben jedoch bestehen.
Elon Musks KI Grok entwirft drei Szenarien für den XRP-Kurs am 31. Oktober. Die Konferenz Ripple Swell und die US-Notenbank Fed könnten entscheidend sein.
Der Kryptoanalyst Egrag hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf knapp 17 Dollar im April 2027 für möglich. Anlass zur Hoffnung gibt ein historisches Kursmuster.
Ein Kryptoanalyst erwartet, dass der XRP-Kurs bis Ende 2026 auf 210 Dollar steigt. Doch wie realistisch ist diese Prognose?