Real Vision-Analyst Jamie Coutts glaubt, dass Bitcoin und andere digitale Vermögenswerte kurz davor stehen, aus der Bärenphase auszubrechen. Diese Aussagen machte Coutts, als Bitcoin das Niveau von 63.000 Dollar zurückerobern konnte. Damit sind wir laut dem Analysten jedoch noch nicht am Ziel.
Langsam nicht mehr bärisch
Coutts sagt, dass die steigende globale Liquidität und das gesunde Krypto-Ökosystem darauf hindeuten, dass die Korrektur des Marktes zu Ende geht. Danach, so erwartet er, soll eine einjährige Hausse beginnen.
„Ich verstehe, dass es angesichts des geopolitischen Zustands der Welt und der Tatsache, dass die meisten technischen Indikatoren (Preisbewegungen) noch bärisch sind, verfrüht erscheint. Aber ich gehe davon aus, dass wir uns im letzten Teil des großen Ausverkaufs der letzten Monate befinden, der das vierte Quartal für die folgenden 12 Monate von entscheidender Bedeutung macht“, so Jamie Coutts.
Er sieht auch die Altseason-Indikatoren steigen. Normalerweise ist das eine gute Nachricht für Altcoins, aber laut Coutts ist dafür noch ein nachhaltiger Anstieg von Bitcoin auf neue Allzeithochs notwendig.
Liquidität treibt alles an
Für Coutts liegt der Hauptgrund für seine Erwartung steigender Bitcoin-Kurse in einem Anstieg der globalen Liquidität.
Laut Coutts beginnt eine Zunahme der Geldmenge den Weg für den nächsten Aufschwung von Bitcoin zu ebnen. „Letztendlich treibt Liquidität alles an, und das sieht jetzt eindeutig bullisch aus“, so der Analyst.

In der obigen Grafik ist deutlich zu sehen, wie die globale Liquidität und der Bitcoin-Kurs miteinander korrelieren. Seit Ende 2022 begann die Liquidität wieder zu steigen, und auch Bitcoin legte zu.
Danach stagnierte diese Entwicklung ab 2024, und kurze Zeit später spürte auch Bitcoin den Schmerz. Jetzt steigt die Liquidität wieder, und auch das Vertrauen in den Markt scheint vorsichtig zurückzukehren.
Nur eine Rezession könnte möglicherweise noch einen Strich durch die Rechnung machen, aber bisher scheinen wir auf eine sanfte Landung zuzusteuern.
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