Die internationalen Finanzmärkte stehen unter Druck. Während die US-Notenbank auf künftige Zinssenkungen hinweist, zeigt sich etwas Bemerkenswertes: Die langfristigen Renditen in den USA sinken, der Dollar wird stärker und zugleich strömen Anleger in US-Staatsanleihen.
Ökonomen sprechen von einer „Collateral Squeeze“, einem Mangel an den verlässlichsten Sicherheiten im globalen Finanzsystem: US-Staatsanleihen.
Verpassen Sie nichts in der Finanzwelt mit Die Geldpresse!
Möchten Sie immer als Erster über die neuesten Entwicklungen in der Wirtschaft und den Finanzmärkten informiert sein? Schließen Sie sich über 5.500 Bankern, Fondsmanagern und Investoren an, die Die Geldpresse bereits täglich als ihr geheimes Erfolgsrezept nutzen.
Das hat Folgen, die weit über Wall Street hinausreichen
Was ist eigentlich los?
Wenn der Dollar steigt und zugleich die Nachfrage nach US-Staatsanleihen zunimmt, passiert etwas, das Ökonomen mit Sauerstoffmangel vergleichen: Die Welt ringt nach Dollars, um Schulden zu rollen, Importe zu bezahlen und Margin Calls zu bedienen.
- Die Liquidität trocknet aus: Eine Mischung aus quantitativer Straffung (Zentralbanken bauen ihre Bilanzen ab), hohen Emissionen von US-Staatsanleihen und dem Abbau von Zentralbank-Puffern sorgt dafür, dass weniger Dollar verfügbar sind.
- Die weltweite Nachfrage explodiert: Handel, Derivate und Versicherungen werden in Dollar abgerechnet, weshalb Unternehmen und Banken überall Dollar benötigen.
- Der Stress greift um sich: Je knapper der Dollar, desto stärker steigen die Finanzierungskosten.
Auswirkungen im Rest der Welt
Die Auswirkungen variieren je nach Region, doch das Muster ist überall gleich: höhere Kosten, weniger Kredit, geringeres Wachstum.
- Südamerika: Der stärkere Dollar verteuert Lebensmittel und Energie, während Zentralbanken Reserven anzapfen oder die Zinsen anheben müssen.
- Eurozone: Ein schwächerer Euro erhöht die Importkosten, Fabriken verlieren an Wettbewerbsfähigkeit und Banken spüren Druck auf ihre Dollar-Finanzierung.
- China: Der Yuan schwächt sich ab, Kapital fließt ab und die Zentralbank muss Reserven einsetzen, um den Schaden zu begrenzen – just in dem Moment, in dem der Immobiliensektor unter Druck steht.
Und dann ist da noch Gold
Auffällig: Länder wie China, Indien, die Türkei und Russland haben in den vergangenen Jahren enorme Goldreserven aufgebaut. Sie dienen als eine Art stille Puffer. Könnte Bitcoin dieselbe Rolle übernehmen?
- Gold ist Wert, keine Liquidität: Es kann Kaufkraft bewahren, aber keine unmittelbaren Dollar-Verpflichtungen begleichen.
- Gold kann jedoch vorübergehend helfen: Länder können es verpfänden oder bei anderen Zentralbanken oder Institutionen tauschen.
- Paradox: Wird Gold als Notunterpfand eingesetzt, kann der Preis gerade dann steigen – weil knappe Sicherheiten schlagartig an Bedeutung gewinnen.
Machtspiel der Währungen
Am Ende geht es um Machtverhältnisse. Die USA können über Dollarknappheit andere Länder unter Druck setzen, während goldreiche Staaten versuchen, den Schlag abzufedern. Doch solange es kein alternatives Zahlungssystem gibt, das den Dollar ersetzen kann, bleibt die Welt im selben Netz gefangen.
Das Spiel wirkt technisch – eine abflachende Zinskurve –, doch in Wahrheit geht es um geopolitische Macht: Wer verfügt über den Sauerstoff des globalen Finanzsystems.
Verpassen Sie nichts in der Finanzwelt mit Die Geldpresse!
Möchten Sie immer als Erster über die neuesten Entwicklungen in der Wirtschaft und den Finanzmärkten informiert sein? Schließen Sie sich über 5.500 Bankern, Fondsmanagern und Investoren an, die Die Geldpresse bereits täglich als ihr geheimes Erfolgsrezept nutzen.
Sichere dir noch heute 10 € gratis und zahle keine Handelsgebühren auf deine ersten 10.000 €!
Nutze diese einmalige Chance mit Newsbit und Bitvavo, indem du jetzt über den Button unten ein Konto eröffnest. Zahle nur 10 € ein und erhalte sofort 10 € gratis. Außerdem kannst du 7 Tage lang gebührenfrei über deine ersten 10.000 € an Transaktionen handeln. Starte noch heute und profitiere direkt von der wachsenden Beliebtheit von Kryptowährungen!
Erstelle dein Konto und sichere dir deine 10 € gratis.
Verpasse nicht die Gelegenheit, sofort von der wachsenden Beliebtheit von Kryptowährungen zu profitieren!
Krypto-Markt: Bitcoin unter Druck, Ethereum-Token legen zu
Nach zwei ausgesprochen starken Tagen gibt Bitcoin wieder etwas nach, doch die Aufwärtsbewegung ist vorerst intakt. So steht der Markt aktuell da.
Galaxy steckt 5 Millionen Dollar in Bitcoin-Schutz vor Quantencomputern
Galaxy investiert 5 Millionen Dollar, um Bitcoin auf Quantencomputer vorzubereiten und künftigen Sicherheitsrisiken frühzeitig vorzubeugen.
S&P bringt Krypto-Index mit 18 Coins – Bitcoin bleibt außen vor
Der Anbieter hinter dem weltbekannten S&P 500 bringt einen Krypto-Index auf den Markt. Bitcoin scheitert an einer Vorgabe, die Ethereum und Solana erfüllen.
Meistgelesen
Kryptoexperte: In 24 Tagen gibt es neue XRP-Millionäre
XRP-Anleger hoffen auf den Durchbruch, weil der US-Senat den Crypto Clarity Act womöglich schon bald auf die Tagesordnung setzt.
Krypto-Anleger prognostizieren XRP-Kurs zum 1. August 2026
Polymarket-Händler sehen für XRP Anfang August eine Wahrscheinlichkeit von 43 Prozent für 1,20 Dollar und von 34 Prozent für einen Kurs unter 1 Dollar.
Ripple erwog Auflösung und Ausschüttung von Milliarden XRP an Anteilseigner
Nach der SEC-Klage im Jahr 2020 prüfte Ripple nach Angaben von CEO Garlinghouse die Einstellung des Betriebs und eine Ausschüttung der eigenen XRP-Bestände an die Anteilseigner.
