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Ende November steht für XRP ein wichtiger Termin an. Der Vermögensverwalter 21Shares bringt dann einen neuen Spot XRP ETF auf den Markt.
Das Produkt wird unter dem Ticker TOXR gehandelt und könnte Analysten zufolge direkten Einfluss auf den XRP-Kurs haben. Viele Anleger haben sich das Datum bereits vorgemerkt, denn das Interesse an XRP-Fonds ist in den vergangenen Wochen rasant gestiegen.
Die Einführung von TOXR fällt in eine Phase, in der immer mehr große Marktteilnehmer Interesse an Ripple und XRP zeigen. Der ETF hält echte XRP-Token. Anleger können so von den Kursbewegungen profitieren, ohne die digitalen Coins selbst verwalten zu müssen.
Für viele Investoren ist das attraktiv: kein Aufwand mit Wallets oder Private Keys, sondern ein einfacher Kauf über eine reguläre Handelsplattform. Genau mit diesem Ansatz ist 21Shares im Bereich der Krypto-ETFs schon seit Längerem erfolgreich.
21Shares gilt als aktiver Akteur im Markt für Krypto-ETFs und hat sein Produktangebot in den vergangenen Monaten deutlich ausgebaut. Die Einführung von TOXR fügt sich nahtlos in diese Strategie ein. Immer mehr Anleger wollen Zugang zu Ripple über reguläre Handelsplätze, ohne selbst Wallets oder Blockchain-Technik nutzen zu müssen.
Mit TOXR reiht sich 21Shares in eine Gruppe von Anbietern ein, die zuletzt XRP-Produkte aufgelegt haben, darunter Franklin Templeton und Bitwise. Diese Fonds verzeichneten starke Mittelzuflüsse. Und das ist entscheidend: Für jede neue ETF-Anteilseinheit müssen die Anbieter reale XRP am Markt kaufen. Je größer die Zuflüsse, desto höher die Nachfrage.
Vor allem professionelle Investoren greifen zunehmend zu ETFs. Sie profitieren von klaren Berichten, reguliertem Handel und vertrauten Strukturen. So wächst das Interesse einer Anlegergruppe, die sich zuvor weitgehend von der Kryptobranche ferngehalten hat.
Rund um den Start rechnen Analysten mit zusätzlicher Aufmerksamkeit und möglicherweise mit mehr Handelsaktivität. Wird TOXR gut aufgenommen und fließt viel Kapital in den ETF, muss der Fonds entsprechend zusätzliche XRP am Markt zukaufen. Das kann das verfügbare Angebot an den Börsen verringern – insbesondere, wenn die Nachfrage über mehrere Tage oder Wochen anhält.
XRP fällt nach dem Scheitern des Clarity Act um mehr als 9 Prozent. Technische Signale deuten dennoch auf eine mögliche Erholung in Richtung 1,70 Dollar hin.
XRP verlor 12 Prozent, nachdem der CLARITY Act im US-Senat gescheitert war. Dennoch sieht sich Ripple rechtlich besser aufgestellt als viele andere Coins.
XRP ist nach der Ablehnung des CLARITY Act massiv eingebrochen. Nun sind Käufer gefragt, um einen noch größeren Absturz abzuwenden.
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.
KI-Modelle prognostizieren den XRP-Kurs für den 1. Oktober. Im Schnitt rechnen sie mit 1,29 Dollar, die Unterschiede fallen jedoch auffallend groß aus.