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Zcash (ZEC) steht am Donnerstag im Mittelpunkt des Kryptomarkts. Der Privacy-Coin legte binnen 24 Stunden um 23 Prozent auf rund 1.369 Dollar zu. Auch Bitcoin (BTC) und andere große Kryptowährungen notieren im Plus, obwohl die Federal Reserve (Fed) die Zinsen angehoben hat.
Der Kursanstieg von Zcash fällt mit aufsehenerregenden Aussagen von Matt Huang zusammen, dem Mitgründer der Krypto-Investmentgesellschaft Paradigm. Er teilte mit, dass sein Unternehmen ZEC hält, und sieht Zcash beim Thema Datenschutz als wichtige Ergänzung zu Bitcoin.
Zcash ist am Donnerstag der klare Ausreißer am Kryptomarkt. Der ZEC-Kurs stieg binnen 24 Stunden um 23 Prozent auf rund 1.369 Dollar. Damit fällt der Anstieg deutlich stärker aus als bei anderen großen Kryptowährungen. Der Bitcoin-Kurs legte um weniger als ein Prozent auf rund 76.258 Dollar zu, während Solana (SOL) fast drei Prozent gewann und knapp unter 100 Dollar notierte.

Hinter dem auffälligen Kursanstieg von Zcash dürften vor allem Entwicklungen rund um das Projekt selbst stehen. Der Kurssprung fiel mit Aussagen von Matt Huang zusammen, dem Mitgründer der Krypto-Investmentgesellschaft Paradigm. Er machte öffentlich, dass sein Unternehmen ZEC hält, und bezeichnete Zcash als „eine auf Datenschutz ausgerichtete Ergänzung zu Bitcoin“.
Zugleich stimmten Zcash-Inhaber für Pläne zur weiteren Verbesserung des Netzwerks. Die Änderungen sollen Zahlungen schneller machen, während die geplanten Senkungen bei der Ausgabe neuer ZEC erhalten bleiben. Letzteres ähnelt dem System von Bitcoin, bei dem zu festgelegten Zeitpunkten immer weniger neue Coins in Umlauf gelangen.
Die Kombination aus Huangs Unterstützung und den Plänen für das Zcash-Netzwerk dürfte damit eine wichtige Rolle beim kräftigen Kursanstieg spielen.
Nicht nur Zcash notiert am Donnerstag deutlich im Plus. Auch der breitere Kryptomarkt erholt sich, obwohl die Federal Reserve (Fed) am Mittwoch erstmals seit 2023 die Zinsen angehoben hat. Die US-Notenbank erhöhte den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf eine Spanne von 3,75 bis 4,00 Prozent.
Diese Erholung ist bemerkenswert, weil höhere Zinsen normalerweise ein Belastungsfaktor für Bitcoin und andere risikoreiche Anlagen sind. Kredite werden teurer, während verzinsliche Anlagen wie US-Staatsanleihen attraktiver werden. Dadurch kann weniger Kapital in Aktien und Kryptowährungen fließen.
Dennoch reagiert der Markt offenbar erleichtert. Die Zinserhöhung kam nicht überraschend und war nach Einschätzung von Analysten bereits weitgehend eingepreist. Wichtiger ist, was die Fed für die kommenden Monate durchblicken ließ. Zwar dürfte später in diesem Jahr noch eine weitere Zinserhöhung folgen, doch scheint die Notenbank vorerst nicht auf eine längere Serie neuer Erhöhungen zuzusteuern.
Gerade das gibt Anlegern etwas mehr Vertrauen. Jeff Ko, Chefanalyst bei ViaBTC, hält die Botschaft der Fed für beruhigend.
„Aus meiner Sicht signalisiert die Fed, dass vorerst keine aggressive Serie weiterer Zinsschritte zu erwarten ist. Zugleich scheinen die Märkte Vertrauen in ihre Bemühungen zur Eindämmung der Inflation zu fassen“, sagte Ko.
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