Der weltweit größte Vermögensverwalter BlackRock dominiert bereits den Kryptomarkt mit seinen Fonds rund um Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH). Nun gibt es Spekulationen über ein mögliches XRP-Fonds. Laut einem Analysten könnte eine solche Antragstellung erheblichen Einfluss auf den XRP-Kurs haben. Er spricht sogar von einer möglichen Verdopplung.
Analyst prognostiziert Verdopplung des XRP-Kurses
In einem aktuellen YouTube-Video erklärt Analyst Zach Rector, dass der XRP-Kurs um mehr als 100 Prozent steigen könnte, sollte BlackRock einen Spot-Exchange-Traded-Fund (ETF) für die Kryptowährung auflegen.
ETF-bezogene Ankündigungen zu BTC und ETH haben in der Vergangenheit zu starken Kursreaktionen geführt. Ähnliches erwartet der Analyst bei XRP, falls ein entsprechender Antrag gestellt wird.
Rector zufolge beginnt institutionelles Kapital erstmals in großem Stil, sich über Bitcoin und Ethereum hinaus zu bewegen. „Solche Nachrichten hätten wir vor sieben Jahren nicht für möglich gehalten“, sagt er.
„Ein ETF-Antrag von BlackRock würde eine strukturelle Veränderung bedeuten, wie Institutionen Zugang zu XRP erhalten“, so Rector. „Und wir sehen den Kurs sich verdoppeln, wenn das geschieht.“
Derzeit liegt der XRP-Kurs bei etwa 1,38 Dollar. Eine Verdopplung würde bedeuten, dass sich der Kurs in Richtung 2,76 Dollar bewegt. Das Rekordhoch von 3,65 Dollar wurde im vergangenen Sommer erreicht.
Obwohl XRP kurzfristig volatil bleibt, sieht Rector Anzeichen für eine Akkumulation durch langfristige Investoren. Diese positionieren sich scheinbar frühzeitig für potenzielle Kapitalzuflüsse.
BlackRock dominiert mit führenden Krypto-ETFs
Die Krypto-Fonds von BlackRock erzielen außergewöhnliche Ergebnisse. Der Bitcoin-ETF des Unternehmens, IBIT, verwaltet mittlerweile über 50 Milliarden Dollar, wie aus Daten des Analyseplattform Coinglass hervorgeht. Der nächste Wettbewerber, Fidelity, kommt lediglich auf 17,7 Milliarden Dollar.
IBIT ist zudem der am schnellsten wachsende ETF in der Geschichte von BlackRock. Das Fonds erreichte die 80-Milliarden-Dollar-Marke in nur 374 Tagen. Das vorherige Rekordfonds, das IEFA, benötigte dafür mehr als fünf Jahre.
Auch mit dem Ethereum-Fonds ETHA ist BlackRock Marktführer. Dieses Fonds verwaltet aktuell rund 6,2 Milliarden Dollar.
Fünf XRP-Fonds verwalten über 1 Milliarde Dollar
Mittlerweile sind fünf US-amerikanische Spot-ETFs auf XRP aktiv. Gemeinsam verwalten sie ein Gesamtvermögen von etwa 1,22 Milliarden Dollar. Am Donnerstag wurde jedoch ein Abfluss von 6,42 Millionen Dollar gemeldet, wie aus Daten des Analyseplattform SoSoValue hervorgeht.
Auffallend ist, dass die Fonds seit ihrer Einführung im November 2025 lange Zeit ausschließlich Zuflüsse verzeichneten. Erst Anfang Januar, fast zwei Monate später, wurde der erste Nettoabfluss registriert.
XRP zurück bei 2 Dollar? Polymarket rückt dieses Datum in den Fokus
Polymarket bewertet die Chance auf einen Anstieg von XRP auf 2 Dollar zunehmend höher. Dafür müsste der XRP-Kurs allerdings zunächst noch um gut 40 Prozent zulegen.
XRP-Kurs auf 60 Dollar? Experte nennt entscheidende Marke
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.
Elon Musks Grok sieht XRP Ende September bei 1,45 bis 1,60 Dollar
Grok rechnet damit, dass der XRP-Kurs Ende September bei rund 1,45 bis 1,60 Dollar notiert, sieht aber auch Spielraum für einen stärkeren Anstieg.
Meist gelesen
Analyst: XRP könnte die größte verpasste Chance unseres Lebens werden
Nach Einschätzung eines Krypto-Investors könnte XRP zur größten verpassten Chance unseres Lebens werden. Deshalb sind die Erwartungen so hoch.
Kryptoexperte erklärt, warum 1.000 XRP genügen könnten
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Nvidia erwartet Robotikmarkt von 50 Billionen Dollar: Fünf Aktien im Blick
Jensen Huang sieht rund um physische KI und humanoide Roboter einen riesigen Markt entstehen. Diese fünf Unternehmen könnten davon profitieren.
