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Der Kurs von Ripple (XRP) steht kurz davor, einen entscheidenden Widerstand zu testen. Rund um 2,28 US‑Dollar liegt eine Marke, an der der Coin seit Wochen festhängt. Analysten verfolgen die Situation genau. Ein Ausbruch könnte eine neue Rally auslösen, ein erneutes Scheitern dagegen für deutlichen Druck nach unten sorgen.
Für den Krypto-Analysten Ali Martinez dreht sich alles um diese Schwelle bei 2,28 US‑Dollar. Sie kommt nicht aus dem Nichts: Es handelt sich um ein wichtiges Fibonacci-Level und zugleich um die obere Begrenzung des fallenden Kanals, in dem sich XRP seit Oktober bewegt.
„Wenn XRP dort nach oben ausbricht“, sagt Martinez, „rückt die Marke von 2,75 US‑Dollar schnell in Reichweite.“

Garantiert ist das jedoch nicht. In den vergangenen Wochen ist der Kurs mehrfach genau an dieser Hürde abgeprallt. Passiert das erneut, droht ein Rückgang auf 2,05 oder sogar 1,87 US‑Dollar.
Anfang Dezember fiel der XRP Kurs noch von 2,20 auf unter 2 US‑Dollar. Inzwischen hat sich der Markt etwas gefangen. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels pendelt der Preis um 2,17 US‑Dollar. Innerhalb von 24 Stunden verlor XRP rund ein Prozent, auch auf Wochensicht steht ein leichtes Minus. Laut Analyst CRYPTOWZRD gibt es dennoch Anlass zu vorsichtigem Optimismus.
„Solange XRP über 2,277 US‑Dollar bleibt, sehe ich Spielraum für eine neue Long-Position.“
Kommt es hingegen zu einer erneuten Abweisung, rechnet er eher mit einer Seitwärtsphase, mit Unterstützung im Bereich von 2,08 US‑Dollar.
Ein Blick auf die technischen Indikatoren zeigt Anzeichen einer Erholung. Der Stochastic RSI im Wochenchart ist wieder in den überverkauften Bereich zurückgefallen. Laut Analyst Steph Is Crypto markiert das historisch gesehen häufig den Beginn einer Aufwärtsbewegung.
Gleichzeitig bleibt das Netzwerk aktiv. Analyst Amonyx spricht von „wachsender Liquidität und auffälligen Bewegungen der Wale“. Daten von CryptoQuant stützen diese Einschätzung: Wallets mit 1 bis 10 Millionen XRP haben seit September zusammen 150 Millionen Token verkauft.
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