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Der XRP-Kurs hat einen heftigen Schlag einstecken müssen. In kurzer Zeit ging es um zwanzig Prozent nach unten – ausgerechnet in dem Moment, als die neuen ETF’s an den Start gingen. Analyst Zach Rector bleibt trotzdem völlig gelassen. Im Gegenteil: Er hat seine Position ausgebaut. „Das ist ein klassischer ‘Sell the news’-Moment“, sagt er. Und genau darin könne eine Chance liegen.
Zach Rector teilte ein Chart, in dem deutlich zu sehen ist, wie der Einbruch des XRP-Kurses mit dem Start der neuen Spot-ETF’s zusammenfällt. Seiner Ansicht nach reagieren Märkte häufig genau so: Zuerst Euphorie, dann Verkaufsdruck, sobald die Nachricht wirklich im Markt angekommen ist.
Er vergleicht das mit der Einführung der ersten Bitcoin-ETF’s im Januar 2024. Auch damals fiel Bitcoin kurz nach dem Start von über 42.000 auf 38.500 Dollar. Doch danach begann die Rallye erst richtig – mit einem Hoch bei 73.700 Dollar im März. „Dieser Rückgang erwies sich rückblickend als DER Einstiegszeitpunkt“, sagt Rector. Eine ähnliche Phase könnte XRP seiner Meinung nach jetzt ebenfalls bevorstehen.
Bislang bleibt die Erholung aus. XRP schafft es nicht, das Kursniveau von vor der ETF-Ankündigung zurückzuerobern. Das belastet die Stimmung – vor allem bei kurzfristig orientierten Tradern. Viele Experten betonen jedoch: Die neuen ETF’s werden den Zugang für Großanleger deutlich erleichtern.
Setzt dort ein Zufluss ein, könnte das laut Rector der Startschuss für neuen Auftrieb sein.
Für XRP-Investoren ist dieses Szenario nur allzu vertraut: Ein Kurssturz direkt nach großen Nachrichten, gefolgt von einer monatelangen Erholungsphase. Ob es diesmal wieder so kommt, bleibt abzuwarten. Doch wer an die langfristige Story von XRP glaubt, sieht in diesem Rücksetzer womöglich eher eine Chance als eine Krise.
XRP fällt nach dem Scheitern des Clarity Act um mehr als 9 Prozent. Technische Signale deuten dennoch auf eine mögliche Erholung in Richtung 1,70 Dollar hin.
XRP verlor 12 Prozent, nachdem der CLARITY Act im US-Senat gescheitert war. Dennoch sieht sich Ripple rechtlich besser aufgestellt als viele andere Coins.
XRP ist nach der Ablehnung des CLARITY Act massiv eingebrochen. Nun sind Käufer gefragt, um einen noch größeren Absturz abzuwenden.
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