In einem bemerkenswerten strategischen Schachzug hat Worldcoin angekündigt, dass es seine Orb-Betreiber, die Personen, die für das Durchführen von Augen-Scans an Menschen belohnt werden, ab sofort mit ihrer eigenen digitalen Währung, Worldcoin (WLD), vergüten wird.
Diese Ankündigung markiert den Beginn eines auffälligen Übergangs, bei dem der USD Coin nächsten Monat schrittweise auslaufen wird.
Änderungen in den meisten Rechtsgebieten
Laut einer Ankündigung vom 22. Oktober hat Worldcoin bekannt gegeben, dass seine Orb-Betreiber, die als ‚unabhängige Ökosystemteilnehmer‘ bekannt sind und für das Scannen der Iris von Personen im Austausch gegen WLD-Token verantwortlich sind, ab November nicht mehr in USDC entlohnt werden. Diese Änderung wird in den meisten Rechtsgebieten gelten.
Worldcoin erklärte, dass dieser Schritt, Orb-Betreiber ausschließlich mit WLD zu vergüten, ein integraler Bestandteil einer breiteren ‚Übergangsphase‘ ist, die nach dem offiziellen Start des Projekts am 24. Juli stattfindet. Am 10. Oktober startete die Worldcoin Foundation ein Pilotprogramm, bei dem ausgewählte Betreiber in WLD-Token bezahlt wurden.
Die Worldcoin Foundation erwartet, dass der Übergangsprozess im November 2023 weitgehend abgeschlossen sein wird, sodass in der Zukunft alle Betreiber WLD erhalten werden.
Worldtokens vorübergehend nicht in den USA verfügbar
In einem kürzlich veröffentlichten Blogbeitrag betonte Worldcoin, dass Worldcoin-Token derzeit nicht für US-Bürger sowie für ‚bestimmte eingeschränkte Regionen‘ zugänglich sind.
Daten aus dem offiziellen Dune Analytics-Dashboard von Worldcoin zeigen, dass das Angebot des WLD-Tokens von etwa 100 Millionen zum Zeitpunkt des Starts auf etwa 134 Millionen zum Zeitpunkt dieses Berichts gestiegen ist.
Von den insgesamt rund 134 Millionen ausgegebenen WLD-Token wurden 100 Millionen als Darlehen an Market Maker vergeben, während die verbleibenden 34 Millionen an Orb-Betreiber und neue Benutzer in Form von ‚kostenlosen Benutzerzuschüssen‘ vergeben wurden.
Darlehen bis Dezember verlängert
Gemäß Worldcoin haben insgesamt fünf führende Unternehmen Darlehen von 100 Millionen WLD erhalten, deren ursprünglicher Fälligkeitstermin am 24. Oktober 2023 festgelegt war. Worldcoin hat jedoch angekündigt, dass der Fälligkeitstermin dieser Darlehen bis zum 15. Dezember verlängert wird, wobei der geliehene Betrag auf 75 Millionen WLD reduziert wird.
Die Ankündigung besagt: ‚Die Marktmacher werden im Rahmen dieser Vereinbarung den verbleibenden Betrag von 25 Millionen WLD ganz oder teilweise zurückzahlen oder erwerben.‘
Der Preis des ursprünglichen WLD-Tokens von Worldcoin ist in den letzten Wochen leicht gestiegen, nachdem er nach dem Start eine Zeit des Rückgangs durchlaufen hatte. Am 27. Juli erreichte WLD ein Rekordhoch von 2,65 US-Dollar, bevor es um 63% fiel und am 13. September bei 0,97 US-Dollar seinen Tiefpunkt erreichte. Zum Zeitpunkt dieses Berichts wird es für etwa 1,50 US-Dollar gehandelt, laut Daten von TradingView.
Ondo steigt um 15 Prozent – Rally wirkt noch nicht ausgereizt
Ondo führt den Kryptomarkt mit einem Plus von 15 Prozent an, nachdem das Projekt zuletzt bedeutende Kooperationen gesichert hatte. Die Rally wirkt noch nicht ausgereizt.
Worldcoin steigt um 8 Prozent nach erstem Schritt Richtung Wall Street
Grayscale will einen Worldcoin-ETF an die Nasdaq bringen. Der WLD-Kurs reagiert sofort, doch auf Monatssicht bleibt das Minus deutlich.
Hyperliquid plant Prognosemärkte – doch der Zugang hat seinen Preis
Hyperliquid will Prognosemärkte integrieren, Entwickler müssen dafür jedoch zunächst 500.000 HYPE sperren. Was bedeutet das für die Plattform?
Meist gelesen
Kryptoexperte: In 24 Tagen gibt es neue XRP-Millionäre
XRP-Anleger hoffen auf den Durchbruch, weil der US-Senat den Crypto Clarity Act womöglich schon bald auf die Tagesordnung setzt.
Krypto-Anleger prognostizieren XRP-Kurs zum 1. August 2026
Polymarket-Händler sehen für XRP Anfang August eine Wahrscheinlichkeit von 43 Prozent für 1,20 Dollar und von 34 Prozent für einen Kurs unter 1 Dollar.
Ripple erwog Auflösung und Ausschüttung von Milliarden XRP an Anteilseigner
Nach der SEC-Klage im Jahr 2020 prüfte Ripple nach Angaben von CEO Garlinghouse die Einstellung des Betriebs und eine Ausschüttung der eigenen XRP-Bestände an die Anteilseigner.
