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Das Interesse an Ethereum (ETH) steigt, nicht nur unter Investoren, sondern auch bei großen Institutionen. Laut Ethereum-Mitbegründer Joe Lubin finden ernsthafte Gespräche mit Staatsfonds und großen Banken über den Aufbau neuer Infrastruktur im Ethereum-Netzwerk statt.
Lubin sprach darüber während einer Episode des Podcasts Fomo Hour von Rug Radio. Dort bezeichnete er Ethereum als “die Brücke zwischen dem alten und dem neuen Finanzsystem” und sagte, dass das aktuelle Finanzmodell seinem Verfallsdatum näherkommt.
“Dezentralisierte Protokolle sind die Antwort auf den Aufbau eines neuen globalen Finanzsystems,” sagte Lubin.
Die Gespräche mit Staatsfonds und Banken konzentrieren sich laut ihm sowohl auf Layer-1- als auch auf Layer-2-Lösungen. Damit scheint sich Ethereum fest als Baustein für die nächste Generation digitaler Infrastruktur zu positionieren.
Obwohl Bitcoin (BTC) bisher als strategische Reserve bevorzugt wurde, denkt Lubin, dass Ethereum mittlerweile auch stark auf dem Radar von Regierungen steht. Lubin prognostiziert, dass Ethereum Bitcoin als das ultimative vertrauenswürdige digitale Asset überholen könnte.
Auch über andere Kanäle versucht Lubin, Ethereum in diese Richtung zu lenken. Als Vorsitzender von SharpLink Gaming arbeitete er kürzlich an einer Finanzierungsrunde von 425 Millionen Dollar mit. Das Unternehmen möchte Staking, Restaking und DeFi-Konstrukte nutzen, um auf kontrollierte Weise Rendite mit Ethereum zu erzielen.
Laut Lubin befindet sich Ethereum in einer einzigartigen Position: nicht so konservativ wie Bitcoin, nicht so experimentell wie Solana (SOL). Er nennt es das “Mittlere Kind”, aber gerade deshalb attraktiv für Institutionen, die nach einer zuverlässigen, skalierbaren Blockchain suchen.
Trotz jüngster Kursrückgänge bleibt Lubin optimistisch. Er vergleicht Ethereum mit wesentlichen Rohstoffen wie Strom und Öl. “Bitcoin hat dezentralisiertes Vertrauen ermöglicht.“ „Ethereum geht einen Schritt weiter und bietet eine Plattform, um dieses Vertrauen weltweit zu nutzen.”
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