Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
Die Aufsicht über den US-Kryptomarkt scheint einen neuen Kurs einzuschlagen. Nach Ansicht von Jeff Park, Chief Investment Officer von ProCap BTC, ist es folgerichtig, dass die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) eine größere Rolle erhält als die Securities and Exchange Commission (SEC).
Diese Verschiebung passt seiner Meinung nach besser zur Natur des Kryptomarkts und zur internationalen Dynamik digitaler Assets.
Park äußerte sich in einem Interview mit dem Unternehmer Anthony Pompliano, das am Freitag auf YouTube veröffentlicht wurde. Seine Bemerkungen folgen nur wenige Tage, nachdem zwei US-Senatoren einen Gesetzentwurf vorgelegt haben, der die Aufsicht über Krypto weitgehend von der SEC zur CFTC verlagern soll.
Park betont, dass der Gesetzentwurf noch viele komplexe Punkte enthält, erkennt aber eine klare Tendenz. “Die CFTC erhält im Bereich Krypto mehr Zuständigkeiten als die SEC”, sagt er. “Das ist aus meiner Sicht die richtige Richtung.”
Park zufolge passt das Mandat der CFTC besser zu der Art und Weise, wie der Kryptosektor funktioniert. Die Behörde beschäftigt sich bereits mit finanzieller Innovation, Kapitaleffizienz und Derivaten – genau den Bereichen, auf die viele Kryptoprojekte fokussieren.
Park argumentiert, dass Krypto folgerichtig als Commodity behandelt werden sollte – unter anderem wegen des internationalen Charakters des Marktes.
“Es liegt nahe, dass die CFTC als Regulierer das breitere Umfeld der globalen Rohstoffmärkte betrachtet und entsprechende Regeln aufstellt”, sagt er. Damit schließt er sich einer wiederkehrenden Kritik an der SEC an, die unter der vorherigen Regierung als zu streng und zu sehr auf nachträgliche Durchsetzung ausgerichtet galt.
Traditionell fungiert die SEC als inländische Aufsicht für Anlageprodukte für US-Anleger, während sich Krypto deutlich weniger durch Landesgrenzen abgrenzen lässt.
Der Gesetzentwurf des Republikaners John Boozman und des Demokraten Cory Booker würde die CFTC formell für den Handel mit digitalen Rohstoffen verantwortlich machen. Boozman bezeichnete die CFTC als “die richtige Behörde”, um Spotmärkte in Krypto zu regulieren.
Werden die neuen Regeln eingeführt, erwartet Park eine Welle an Innovationen – unter anderem in der Welt dezentraler Finanzprotokolle (DeFi). Klare Rahmenbedingungen würden seiner Ansicht nach die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen beschleunigen.
Der Machtwechsel fällt in eine Phase, in der unklar ist, wer die CFTC künftig führen wird. Michael Selig, derzeit Chefjurist der Krypto-Arbeitsgruppe bei der SEC, soll in Kürze von Senatoren angehört werden – im Hinblick auf seine mögliche Ernennung zum CFTC-Vorsitzenden.
Seit September steht die Behörde unter der Leitung der kommissarischen Vorsitzenden Caroline Pham, die derzeit die einzige Kommissarin ist.
Nach Parks Ansicht ist es entscheidend, dass so schnell wie möglich Klarheit geschaffen wird. Klare, stabile Regeln würden seiner Meinung nach nicht nur der Branche helfen, sondern auch Verbraucher schützen und Innovation fördern.
Kryptobörsen in Brasilien müssen fristgerecht eine Lizenz beantragen. Strenge Kapitalanforderungen und unklare Vorschriften setzen vor allem kleinere Unternehmen unter Druck.
Frankreich will Kryptodaten automatisch mit ausländischen Steuerbehörden austauschen. Experten warnen jedoch vor Risiken für Anleger.
Dem kanadischen „Kryptokönig“ Aiden Pleterski drohen wegen mutmaßlichen Millionenbetrugs bis zu 14 Jahre Haft. Die Geschworenen entscheiden über seine Schuld oder Unschuld.
Elon Musks KI Grok entwirft drei Szenarien für den XRP-Kurs am 31. Oktober. Die Konferenz Ripple Swell und die US-Notenbank Fed könnten entscheidend sein.
Der Kryptoanalyst Egrag hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf knapp 17 Dollar im April 2027 für möglich. Anlass zur Hoffnung gibt ein historisches Kursmuster.
Ripple-Chef Brad Garlinghouse äußert sich zu Gerüchten rund um XRP und erläutert die Zukunftspläne des Unternehmens.