Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP gratis sichern
Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP
gratis sichern
Eine der unspektakulärsten Strategien an der Wall Street ist plötzlich wieder hochprofitabel. Hedgefonds verdienen in diesem Jahr Milliarden damit, auf Änderungen in Aktienindizes zu setzen.
Das Prinzip ist einfach: Aktien kaufen, die voraussichtlich in einen Index aufgenommen werden, und Aktien verkaufen, denen der Ausschluss droht – bevor passive Indexfonds ihre Portfolios anpassen müssen.
Normalerweise klingt das wenig spektakulär. Doch der enorme Börsengang von SpaceX, die höhere Volatilität und umfangreiche Anpassungen unter anderem bei Nasdaq, S&P Dow Jones und Russell haben diesen Trade plötzlich in eine Goldgrube verwandelt.

Nach Angaben von JPMorgan lösten Indexumschichtungen im zweiten Quartal Handelsströme von rund 1,3 Billionen Dollar aus. Das ist doppelt so viel wie der Quartalsdurchschnitt des Vorjahres und entspricht ungefähr dem Gesamtvolumen des Jahres 2022.
Der wichtigste Auslöser war SpaceX. Nach dem historischen Börsengang wurde das Unternehmen in den Nasdaq 100 aufgenommen. JPMorgan schätzt, dass allein diese Aufnahme 4,3 Milliarden Dollar an Kapital aus passiven Indexfonds in die Aktie lenkte.
Für Hedgefonds, die diese Zuflüsse im Voraus abschätzen konnten, bedeutete das enorme Gewinne.
Vor allem große Hedgefonds profitierten. Nach Angaben der Financial Times verdienten zwei Teams von Millennium Management mit Index-Rebalancing-Strategien innerhalb eines Monats zusammen 3,7 Milliarden Dollar.
Das ist außergewöhnlich. Dass vor allem große Akteure davon profitieren, liegt am Kapitalbedarf. Die Strategie wirkt simpel, doch wer damit wirklich hohe Erträge erzielen will, muss große Positionen eingehen können – häufig mit geliehenem Geld von Prime Brokern.
Der Vorteil liegt nicht in einer brillanten makroökonomischen These, sondern in Geschwindigkeit, Präzision und Größe. Wer besser vorhersagt, welche Aktien aufgenommen werden, wie viel passives Kapital kaufen muss und wo die besten Ein- und Ausstiegspunkte liegen, kann enorme Summen verdienen.
Index-Rebalancing ist keine neue oder besonders angesagte Strategie. Doch manchmal verändert ein einzelnes Ereignis das gesamte Umfeld. SpaceX war ein solches Ereignis.
Wegen der enormen Bewertung des Unternehmens mussten Indexanbieter ihre Regeln anpassen, um SpaceX schneller in wichtige Indizes aufnehmen zu können. Nasdaq senkte unter anderem die Mindestanforderung an den Streubesitz und führte für Megacap-Unternehmen einen schnelleren Weg in den Nasdaq 100 ein.
Auch andere Indexanbieter passten ihre Regeln an. Das ist entscheidend, weil Indexregeln bestimmen, wohin passive Milliarden fließen. Wenn ein Unternehmen wie SpaceX schneller in einen Index aufgenommen wird, müssen Fonds, die diesen Index abbilden, die Aktie kaufen.
Dadurch entsteht berechenbare Nachfrage. Und genau vor solchen berechenbaren Nachfragewellen positionieren sich Hedgefonds besonders gern.
Nach der viel beachteten Zinserhöhung von gestern Abend zeigen die US-Börsenfutures eine vorsichtige Erholung. Warum ziehen die Märkte an?
Cathie Wood glaubt, dass sich SpaceX-Aktien dank des enormen Potenzials von Starship und Starlink als spottbillig erweisen könnten.
DeepMind warnt, dass sich KI nicht schneller entwickeln dürfe als die Sicherheitsvorkehrungen, und sieht eine realistische Chance auf AGI.
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.
KI-Modelle prognostizieren den XRP-Kurs für den 1. Oktober. Im Schnitt rechnen sie mit 1,29 Dollar, die Unterschiede fallen jedoch auffallend groß aus.