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US-Präsident Donald Trump sagt, die Vereinigten Staaten und Iran führten diplomatische Gespräche, um den Konflikt im Nahen Osten zu beenden.
Trump zufolge besteht eine „gute Chance“ auf eine Einigung. Zugleich warnte er, die Angriffe würden wieder aufgenommen, sollten die Verhandlungen scheitern. Die Äußerungen dämpften die Sorge vor einer weiteren Eskalation, während der Ölpreis weiter nachgab.
Trump zufolge ist Iran zu neuen Gesprächen bereit, weil die amerikanischen Angriffe das Land schwer getroffen hätten. An Bord der Air Force One zeigte er sich zuversichtlich, dass ein diplomatischer Durchbruch möglich sei. Zugleich warnte er, die Angriffe würden wieder aufgenommen, falls die Verhandlungen scheiterten.
Es gebe eine gute Chance auf eine Einigung. Komme sie zustande, sei das positiv. Andernfalls würden die USA ihren bisherigen Kurs fortsetzen.
Donald Trump
Die Äußerungen folgen darauf, dass die Vereinigten Staaten am Montag den dritten Tag in Folge auf neue Angriffe gegen Iran verzichteten. Auch Teheran setzte seine Angriffe auf Golfstaaten, darunter Kuwait, aus. Damit scheint die Gefahr einer erneuten militärischen Eskalation vorerst zu sinken. Unklar bleibt jedoch, ob beide Länder tatsächlich ernsthafte Verhandlungen führen.
Iran dämpfte kurz darauf die Erwartungen. Nach Angaben von Esmail Baghaei, Sprecher des iranischen Außenministeriums, finden derzeit keine formellen Verhandlungen statt. Über Vermittler würden jedoch Nachrichten zwischen beiden Ländern ausgetauscht.
Die geringere Wahrscheinlichkeit einer unmittelbaren militärischen Eskalation setzte den Ölpreis erneut unter Druck. Brent-Öl fiel unter 87 Dollar je Barrel, nachdem der Preis am Montag bereits um 8,7 Prozent gesunken war. Auch am Dienstag verlor Brent weitere 2,7 Prozent.
Unterdessen versuchen Oman und Iran, eine Vereinbarung zur Wiederaufnahme der Schifffahrt durch die Straße von Hormus zu erreichen. Die Route ist für den globalen Energiemarkt von zentraler Bedeutung, da normalerweise rund ein Fünftel der weltweiten Öl- und LNG-Exporte durch die Meerenge transportiert wird.
Dennoch bleibt die Lage fragil. Die von Iran unterstützten Huthi-Rebellen reklamierten am Montag erneut Angriffe auf Ölanlagen in Saudi-Arabien für sich. Zudem bleibt die Schifffahrt durch die Straße von Hormus eingeschränkt, während die USA die Blockade iranischer Häfen aufrechterhalten.
Im Laufe des Tages empfängt Trump den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu in Washington. Die Lage rund um Iran und das iranische Atomprogramm dürfte dabei zu den wichtigsten Gesprächsthemen zählen.
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