Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP gratis sichern
Bitvavo: Jetzt 15 XRP
Bonus sichern
SpaceX hat bei der Vorlage der ersten Quartalszahlen seit dem historischen Börsengang im Juni die Erwartungen der Analysten übertroffen. Das Raumfahrtunternehmen von Elon Musk erzielte mehr Umsatz als erwartet, zugleich fiel der Verlust der KI-Sparte geringer aus als von der Wall Street prognostiziert.
Die Anleger reagierten dennoch enttäuscht. Die Aktie hatte am Dienstag zunächst noch 9,43 Prozent höher geschlossen, gab nach Veröffentlichung der Zahlen im nachbörslichen Handel jedoch fast 7 Prozent ab.
SpaceX meldete für das Quartal einen Umsatz von 7,8 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Schnitt mit 6,81 Milliarden Dollar gerechnet. Auch der operative Verlust der KI-Sparte fiel niedriger aus als erwartet. Er lag bei 1,26 Milliarden Dollar, während die Wall Street von einem Minus von 2,39 Milliarden Dollar ausgegangen war.
Auch unter dem Strich schnitt das Unternehmen besser ab als erwartet. Der Verlust je Aktie betrug 9 Cent, Analysten hatten mit einem Minus von 24 Cent gerechnet.
Trotz der besser als erwarteten Zahlen blieb der Markt skeptisch. Im Fokus der Anleger stehen vor allem die enormen Investitionen von SpaceX in KI und Weltrauminfrastruktur, deren Erträge sich erst in einigen Jahren zeigen dürften.
Seit dem Börsengang hat SpaceX 86 Milliarden Dollar eingesammelt, so viel wie noch nie bei einem Börsendebüt. Die Aktie zeigt sich seitdem allerdings äußerst volatil. Im weiteren Wochenverlauf könnte die Schwankungsanfälligkeit zunehmen, weil erstmals Aktien im Wert von mehr als 100 Milliarden Dollar für Verkäufe durch bestehende Anteilseigner frei werden.
Bei der Erläuterung der Quartalszahlen dürften Anleger vor allem auf die hohen KI-Investitionen von SpaceX, das weitere Wachstum von Starlink und die Entwicklung der Rakete Starship achten.
Starlink bleibt vorerst der einzige profitable Geschäftsbereich des Konzerns, doch auch dort fiel nicht alles positiv aus. Die Zahl der Abonnenten stieg auf 12 Millionen und lag damit knapp unter der Analystenerwartung von 12,19 Millionen. Die geringe Abweichung nährt die Frage, ob sich das Wachstum des Satelliteninternetdienstes allmählich abschwächt.
Mit einem Börsenwert von rund 1,6 Billionen Dollar zählt SpaceX inzwischen zu den wertvollsten Technologieunternehmen der Welt. Diese Bewertung beruht zu einem großen Teil auf den langfristigen Plänen von Elon Musk, die weit über Raketenstarts und Satelliteninternet hinausgehen.
Eines der ehrgeizigsten Vorhaben ist der Aufbau von Rechenzentren im Weltraum. SpaceX will Satelliten einsetzen, die mithilfe von Solarenergie KI-Berechnungen durchführen und die Ergebnisse anschließend zur Erde übertragen. Das Konzept befindet sich noch in einem frühen Stadium und erfordert enorme Investitionen, Anleger sehen darin jedoch einen potenziellen neuen Wachstumsmarkt.
Um diese Strategie zu untermauern, hat SpaceX bereits große kommerzielle Vereinbarungen geschlossen. Google zahlt bis Mitte 2029 monatlich 920 Millionen Dollar für Cloud-Kapazitäten. Auch das KI-Unternehmen Anthropic hat eine vergleichbare Vereinbarung mit SpaceX abgeschlossen. Damit zeigt das Unternehmen, dass bereits heute Nachfrage nach seiner KI-Infrastruktur besteht, noch bevor die ambitioniertesten Weltraumprojekte vollständig in Betrieb sind.
SpaceX veröffentlicht heute Abend seine Zahlen für das erste Quartal. Anleger blicken vor allem auf KI, Starlink, Starship und den Ausblick.
Amazon will SpaceX Konkurrenz machen und Satelliteninternet anbieten. Muss sich die Telekombranche Sorgen machen?
Elon Musks SpaceX fällt trotz eines neuen Großauftrags der US-Regierung weiter. Wie tief kann der Kurs noch sinken?
SWIFT macht bei Blockchain-Zahlungen einen großen Schritt. Was bedeutet das für Ripple, und wird XRP für internationale Transaktionen noch gebraucht?
Polymarket-Händler rechnen damit, dass XRP den August unter 1,20 Dollar beendet – trotz positiver Entwicklungen rund um den XRP Ledger.
Standard Chartered nennt für XRP weiterhin ein Kursziel von 28 Dollar für 2030 – ungeachtet gedämpfter kurzfristiger Erwartungen und der Volatilität am Markt.