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Die globalen Finanzmärkte legten am Montag kräftig zu, nachdem die USA und Iran ein vorläufiges Abkommen zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus erreicht hatten. Der Ölpreis sank deutlich, während Aktien, Anleihen und Bitcoin zulegten. Anleger hoffen, dass damit ein Ende des Konflikts in Sicht ist, der die Energiemärkte monatelang belastet hatte.
Die verbesserte Anlegerstimmung führte zu einer breiten Rally an den Finanzmärkten. Der S&P 500 stieg um etwa zwei Prozent und steuert auf den stärksten Handelstag seit April zu. Der Nasdaq 100 legte sogar um drei Prozent zu.
Auch an anderen Märkten war die Erleichterung spürbar. Der Ölpreis fiel auf etwa 83 Dollar pro Barrel, wodurch die Sorgen über neue Inflation nachließen. Staatsanleihen wurden gekauft, die Zinsen sanken und der Dollar verlor gegenüber den meisten großen Währungen an Wert.
Bitcoin profitierte ebenfalls von der gestiegenen Risikobereitschaft und kletterte wieder über die Marke von 67.000 Dollar.
Die genauen Details des Abkommens wurden noch nicht veröffentlicht. Präsident Donald Trump teilte über soziale Medien mit, dass die Straße von Hormus nach der Unterzeichnung des Vertrags am Freitag wieder geöffnet und die Durchfahrt vorerst gebührenfrei sein wird.
Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Fars gilt diese gebührenfreie Durchfahrt für sechzig Tage. Katar und Pakistan fungieren als Hauptvermittler und empfangen diese Woche Delegationen aus Washington und Teheran, um die letzten Details auszuarbeiten.
Anleger betrachten die Wiedereröffnung der Meerenge als wichtigen Schritt zur Stabilisierung des Energiemarkts. Durch die Straße von Hormus verläuft normalerweise etwa ein Fünftel des weltweiten Ölhandels.
Mit den sinkenden Ölpreisen richtet sich die Aufmerksamkeit der Anleger wieder auf die US-Notenbank. Händler rechnen inzwischen mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit, dass die Federal Reserve später in diesem Jahr die Zinsen weiter anhebt.
Am Mittwoch gibt die Fed ihren neuen Zinsentscheid bekannt. Ökonomen erwarten, dass die Zinsen unverändert zwischen 3,5 und 3,75 Prozent bleiben.
Laut verschiedenen Analysten könnte eine Kombination aus niedrigeren Energiepreisen, nachlassenden geopolitischen Spannungen und starken Unternehmensgewinnen die Aktienmärkte in den kommenden Monaten weiter stützen.
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