Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP gratis sichern
Bitvavo: Jetzt 15 XRP
Bonus sichern
Der S&P 500 hat am Mittwoch eine dreitägige Verlustserie beendet. Am Donnerstagmorgen bewegen sich die US-Futures anschließend nahe der Nulllinie. Die Futures auf den S&P 500 legen um 0,08 Prozent zu, die Nasdaq-100-Futures gewinnen 0,29 Prozent, und die Dow-Futures notieren leicht im Plus.
Die Wende an der Wall Street setzte ein, nachdem die langfristigen US-Renditen von mehrjährigen Höchstständen zurückgekommen waren. Auslöser war eine bemerkenswerte Ankündigung des US-Finanzministeriums.
Das Treasury will die Rückkäufe langlaufender Staatsanleihen in den kommenden Monaten mehr als verdoppeln. Damit bekam der Markt genau das, worauf er gehofft hatte: Entlastung am langen Ende der Zinskurve.
Zu Wochenbeginn war die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen auf den höchsten Stand seit fast 20 Jahren gestiegen. Das setzte Aktien unter Druck, vor allem Technologie- und Wachstumswerte. Höhere langfristige Renditen mindern den heutigen Wert künftiger Gewinne und verteuern die Finanzierung für Unternehmen.

Die Ankündigung zusätzlicher Rückkäufe verschaffte Anlegern daher vorübergehend Luft. Mit dem verstärkten Rückkauf langlaufender Anleihen versucht die US-Regierung, den Druck in diesem Marktsegment zu verringern und die Liquidität zu verbessern.
Überzeugt sind davon jedoch nicht alle. Michael Schumacher, ehemaliger Leiter Makrostrategie bei Wells Fargo, bleibt für langfristige Renditen skeptisch. Aus seiner Sicht lasten das enorme US-Haushaltsdefizit und steigende Verteidigungsausgaben weiter auf dem Anleihemarkt.
Die Erleichterung bei den Renditen zeigte sich auch in Asien. Japanische Aktien legten zu, während Südkorea besonders deutlich aufholte. Der Kospi gewann mehr als 6 Prozent, der Kosdaq stieg um gut 2 Prozent. Vor allem Halbleiterwerte zogen stark an.
SK Hynix stieg in Seoul um mehr als 12 Prozent, nachdem der Konzern ein großes Aktienrückkaufprogramm angekündigt hatte. Das Unternehmen will sein Programm über 40 Billionen Won, umgerechnet rund 28,7 Milliarden Dollar, beschleunigen und zwischen 2025 und 2027 mehr als 50 Prozent des freien Cashflows an die Aktionäre zurückgeben.

Samsung Electronics gewann 8,48 Prozent. Auch japanische Technologiewerte schlossen sich der Bewegung an. SoftBank legte um gut 4 Prozent zu, der Speicherchiphersteller Kioxia gewann mehr als 5 Prozent.
Die Bewegung zeigt erneut, wie abhängig der KI-Trade von langfristigen Renditen geworden ist. Steigen die Renditen, kommen sofort Zweifel an Bewertungen und Finanzierungskosten auf. Fallen die Renditen, ziehen dieselben Aktien wieder kräftig an.
Das macht den Markt volatil, aber nicht zwangsläufig angeschlagen. Solange Halbleiterunternehmen eine robuste Nachfrage sehen und Aktionäre mit Aktienrückkäufen belohnen, bleibt das Vertrauen in KI intakt.
Die Nasdaq erweitert von Dezember an ihre Handelszeiten deutlich und macht damit einen großen Schritt in Richtung eines weltweiten 24/7-Aktienhandels.
Die Aktien von Coinbase und Circle ziehen kräftig an, nachdem US-Senator Tim Scott dem Kryptogesetz gute Chancen eingeräumt hat. Die Bankenlobby sieht das anders.
Meta muss sich in einem Großverfahren wegen des Suchtpotenzials sozialer Medien verantworten. Der Ausgang könnte weitreichende Folgen für Facebook und Instagram haben.
China kommt eigenen EUV-Chipmaschinen dank eines früheren ASML-Wissenschaftlers näher – doch ASML bleibt vorerst vorn.
Die aktualisierte XRP Rich List zeigt, wie die Coins verteilt sind und wie viel XRP die größten Konten derzeit halten.
Der ASML-Rivale Source Foundry erhielt in dieser Woche 400 Millionen Dollar von einem 24-Jährigen, der mit seinem Fonds gerade zwei Drittel verloren hat.