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Solana (SOL) arbeitet an einem neuen Upgrade, das das Netzwerk vor künftigen Quantencomputern schützen soll. Das Vorhaben namens Quantumglow soll verhindern, dass leistungsfähige Rechner die Absicherung von Transaktionen überwinden können. Dabei will Solana seine hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit beibehalten.
Am 22. Oktober stellten Solana und der Softwareentwickler Anza den Vorschlag für Quantumglow vor. Damit wollen sie das bestehende Alpenglow-Upgrade um neue Sicherheitstechnologie erweitern.
Alpenglow wurde am 21. Oktober aktiviert und hat die Verarbeitung erheblich beschleunigt. Transaktionen können nun in rund 0,15 Sekunden endgültig bestätigt werden. Zuvor dauerte das 12,8 Sekunden.
Ein Risiko bleibt jedoch bestehen: Solana verwendet derzeit digitale Signaturen, die sich mit ausreichend leistungsfähigen Quantencomputern möglicherweise knacken lassen.
Diese Signaturen sind für die Sicherheit des Netzwerks entscheidend. Sie dienen dazu, Transaktionen zu autorisieren und unter den Netzwerkbetreibern einen Konsens über neue Blöcke herzustellen.
Quantumglow soll dieses Problem mit neuen kryptografischen Verfahren lösen, die Angriffen durch Quantencomputer standhalten.
Den Entwicklern zufolge kann Solana diesen Schutz einführen, ohne die Geschwindigkeit von Alpenglow zu beeinträchtigen. Ein offizieller Termin für das Upgrade wurde bislang nicht bekannt gegeben.
Die Bedrohung durch Quantencomputer betrifft die gesamte Kryptobranche. Auch Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) nutzen Sicherheitsverfahren, die langfristig angreifbar werden könnten.
Andere Blockchain-Projekte, darunter Tron, Starknet, Tezos und Algorand, erforschen oder entwickeln ebenfalls Lösungen.
Google hat intern das Jahr 2029 als maßgebliche Frist für den Umstieg auf quantensichere Verfahren festgelegt.
Nach Angaben der Forschungsplattform Migration.fail ist der überwiegende Teil des Kryptomarktes noch nicht vollständig vor Quantenangriffen geschützt. Auch Solana wird derzeit als unzureichend geschützt eingestuft, da das bestehende Netzwerk noch auf herkömmliche Kryptografie angewiesen ist.
Solanas Produktdirektor Vibhu Norby begrüßte den neuen Vorschlag. Seiner Einschätzung nach ist das Netzwerk für die Herausforderungen durch Quantencomputer und künstliche Intelligenz gerüstet.
Vorerst bleibt Quantumglow jedoch ein Forschungsvorschlag. Die neuen Sicherheitsverfahren sind im Solana-Netzwerk noch nicht im Einsatz.
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