Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
Derzeit konkurrieren Herausgeber von Stablecoins mit Geldmarktfonds um kurzfristige US-Staatsanleihen. Das sind Kredite an die US-Regierung mit einer kurzen Laufzeit, die derzeit eine Rendite von etwa 5,3 Prozent abwerfen. Durch die hohe Nachfrage von Stablecoin-Herausgebern und Geldmarktfonds nach diesen Anleihen könnte der Zins auf diese Instrumente sinken, wodurch es für Menschen interessanter wird, ihr Geld bei Banken zu parken.
Je niedriger der Zinssatz auf diese kurzfristigen Instrumente, desto attraktiver werden die Zinssätze, die Banken anbieten.
Die Marktkapitalisierung von Stablecoins nimmt mit dem aktuellen Volumen von über 120 Milliarden US-Dollar ernsthafte Ausmaße an. Stablecoin-Herausgeber verdienen an ihrem Produkt, indem sie die US-Dollar der Kunden in US-Staatsanleihen parken, die durch die Zinserhöhungen der Federal Reserve (US-Zentralbank) eine Rendite von etwa 5,3 Prozent abwerfen.
Mittlerweile zeigt sich, dass Stablecoin-Herausgeber etwa 2 Prozent des Marktes für kurzfristige US-Staatsanleihen in Besitz haben.

Dadurch stehen weniger für andere Parteien zur Verfügung. Das Angebot an US-Dollars steigt durch das Wachstum von Stablecoins, wodurch der Zins auf Staatsanleihen sinkt, und das ist gut für Banken.
Gordon Liao, der Chefökonom des Stablecoin-Herausgebers Circle, teilt die oben genannten Daten von JPMorgan und sagt: „Der Punkt, den alle übersehen, ist, dass der Kampf um die kurzfristigen Staatsanleihen für einen Zufluss bei den Banken sorgt.“
So scheint der Aufstieg von Stablecoins also eine wichtige Entwicklung für den US-Bankensektor zu sein.
Zum Zeitpunkt des Schreibens befindet sich der Markt für Stablecoins jedoch in einem leichten Rückgang. Das mag vielleicht mit der Phase zu tun haben, in der sich der Kryptomarkt derzeit befindet. Das Vertrauen in einen neuen Bullenmarkt ist weit und breit nicht zu sehen, und das spiegelt sich in der Marktaktivität wider.
Aufgrund der hohen Zinsen auf US-Staatsanleihen ist es für Investoren auch weniger interessant, direkt Stablecoins zu halten. Wenn man sich dennoch dafür entscheidet, US-Dollar zu halten, dann ist es besser, dies über Staatsanleihen zu tun; denn dann erhält man darauf noch einen ansehnlichen Zins.
Mit dem GENIUS Act macht die Fed einen weiteren Schritt hin zu klaren Stablecoin-Regeln und ebnet US-Banken den Weg.
Stablecoins könnten den Welthandel verändern. Europäische Banken arbeiten an einem eigenen Stablecoin für internationale Zahlungen.
Bessent bezeichnet Stablecoins als Stütze des Dollars. Hinter Trumps Plan steht noch ein weiteres Ziel: die Finanzierung des Defizits.
Ein Kryptoanalyst erwartet, dass einige XRP-Anleger in diesem Jahr finanziell kräftig profitieren könnten, falls der XRP-Kurs weiter stark steigt.
ChatGPT rechnet für den 1. Oktober mit einem XRP-Kurs von 1,55 US-Dollar. Ein anziehender Kryptomarkt könnte den Coin weiter stützen.
Grok erwartet, dass der XRP-Kurs in Richtung 1,80 Dollar steigen könnte. Zugleich bleibt ein Rückfall auf 1,40 Dollar möglich.