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Im April fiel der Bitcoin-Kurs unter $75.000, was bei vielen Investoren Panik auslöste. War das Ende des Bullenmarktes in Sicht? Nur einen Monat später hat sich das Sentiment komplett gewendet. Die Kryptowährung notiert mittlerweile um die $103.500 und nähert sich damit seinem Allzeithoch (ATH).
In dieser aufwärtsgerichteten Stimmung kommt der bekannte Krypto-Analyst Scott Melker, auch bekannt als ‘The Wolf of All Streets’, mit einer bemerkenswerten Vorhersage. Laut ihm ist ein Anstieg in Richtung $250.000 in diesem Jahr durchaus nicht ausgeschlossen.
Laut Melker wird der Markt immer stabiler, auch dank des zunehmenden Interesses von institutionellen Parteien wie Pensionsfonds und Herausgebern von Exchange-Traded Funds (ETFs).
„Früher war Bitcoin dreimal so volatil wie der S&P 500, aber mittlerweile ist das weniger als zweimal,“ erklärt er.
Dabei bemerkt er, dass einige Technologieaktien heutzutage sogar volatiler sind als Bitcoin. Während des Crashs im April zum Beispiel fiel Tesla um 54%, während Bitcoin nur 31% verlor.
Die abnehmende Volatilität macht Bitcoin laut Melker zunehmend attraktiver für institutionelle Investoren, die auf der Suche nach langfristiger Sicherheit sind. Auch das aktuelle regulatorische Klima in den Vereinigten Staaten trägt dazu bei.
Er weist auf die abnehmende Zahl von Rechtsfällen gegen Kryptounternehmen durch die Securities and Exchange Commission (SEC) hin und auf die pro-krypto Politikmaßnahmen von Präsident Donald Trump, wie die Idee einer nationalen Bitcoinreserve.
Obwohl Melker positiv gestimmt ist, bleibt er realistisch. Viele Analysten erwarten einen Höhepunkt zwischen $120.000 und $150.000 als das wahrscheinlichste Szenario. Dennoch schließt Melker einen Ausbruch auf $250.000 nicht aus.
„In der letzten Bullenphase sahen wir Bitcoin von $3.000 auf $69.000 steigen. Eine vergleichbare 2,5-fache Steigerung vom aktuellen Preis würde uns auf $250.000 bringen,“ so der Analyst.
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