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Samsung macht Kryptowährungen im Alltag leichter zugänglich. Galaxy-Nutzer in den USA können ab sofort digitale Dollar über Samsung Wallet verwahren und versenden. Dafür nutzt der Technologiekonzern die Blockchain von Solana (SOL). Eine separate Krypto-App ist nicht mehr nötig.
Die neue Funktion ist seit dem 2. November auf kompatiblen Galaxy-Smartphones in den USA verfügbar. Laut Samsung sind das rund 82 Millionen Geräte.
Nutzer können über Samsung Wallet den Stablecoin USDC kaufen, verwahren, empfangen und versenden. Der von Circle ausgegebene Coin ist an den Wert des US-Dollar gekoppelt.
Die Transaktionen werden über das Solana-Netzwerk abgewickelt. Nutzer müssen dafür weder eine separate Krypto-App installieren noch selbst komplexe Zugangsschlüssel verwalten.
Bei der Sicherheit arbeitet Samsung mit Bastion und der Kryptobörse Coinbase zusammen. Die USDC-Guthaben werden über Coinbase Prime Vault verwahrt.
Auch internationale Überweisungen werden einfacher. Nutzer können USDC an andere kompatible Krypto-Wallets senden, ohne dass Samsung dafür Gebühren erhebt.
Darüber hinaus sind Überweisungen auf Bankkonten in mehr als 60 Ländern möglich. Empfänger können den Betrag in ihrer Landeswährung erhalten und benötigen dafür keine eigene Krypto-Wallet.
Samsung erhebt zwar für bestimmte Krypto-Transaktionen keine Gebühren, doch nicht alle Dienste sind kostenlos.
Wer USDC mit einer Kreditkarte kauft, zahlt beispielsweise vier Prozent Gebühren. Auch bei Überweisungen auf Bankkonten können Gebühren anfallen.
Die Funktion steht vorerst nur Nutzern in den USA ab 18 Jahren zur Verfügung. Voraussetzung ist ein kompatibles Galaxy-Smartphone mit Android 13 oder neuer. Einwohner des US-Bundesstaats New York können den Dienst nicht nutzen.
Samsung Wallet ist zudem kein Bankkonto. Die Krypto-Guthaben unterliegen daher nicht der üblichen US-Einlagensicherung.
Samsung will die Einsatzmöglichkeiten von Stablecoins erweitern. Das Unternehmen prüft unter anderem, ob Nutzer künftig mit USDC in Geschäften und Onlineshops bezahlen können.
Auch eine Ausweitung auf weitere Länder wird erwogen, abhängig von den dort geltenden regulatorischen Vorgaben.
Für Solana bedeutet die Zusammenarbeit, dass die Blockchain in eine Bezahl-App integriert wird, die bereits Millionen Menschen nutzen.
Das bedeutet nicht, dass all diese Nutzer sofort Kryptowährungen verwenden werden. Der Zugang zu digitalen Dollar wird jedoch deutlich einfacher, weil dafür kein separater Kryptodienst mehr nötig ist.
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Achtung: Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden. Du kannst deine Einlage ganz oder teilweise verlieren.
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