Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
In der XRP-Community kursiert derzeit ein bemerkenswertes Gerücht. Ein populärer Analyst behauptet, Ripple werde im Jahr 2026 offiziell zu einer vollständig lizenzierten Bank in den Vereinigten Staaten. Diese Idee sorgt für lebhafte Diskussionen.
Ripple arbeitet bereits seit Längerem an einer Banklizenz und hat mehrere konkrete Schritte unternommen, um Zugang zum US-Finanzsystem zu erhalten.
Das Gerücht kam auf, nachdem JackTheRippler auf X schrieb, dass Ripple im nächsten Jahr eine Banklizenz erhalten werde. Der Beitrag verbreitete sich in der XRP-Gemeinschaft in rasanter Geschwindigkeit. Ripple arbeitet bereits seit geraumer Zeit an einer nationalen Trustbank. Diese soll unter anderem die Custody-Dienste, Zahlungsströme und Reserven für RLUSD, die eigene Stablecoin, verwalten.
Das Unternehmen hat inzwischen einen Antrag beim Office of the Comptroller of the Currency eingereicht. Ripple möchte damit als Ripple National Trust Bank auftreten. Außerdem hat das Unternehmen Schritte unternommen, um Standard Custody and Trust Company für ein Master Account bei der Federal Reserve zu qualifizieren. Damit würde Ripple eine direkte Position innerhalb der US-Zahlungsinfrastruktur erhalten.
Die Trustbank-Konstruktion passt gut zur Strategie von Ripple. Sie bietet einen klaren regulatorischen Rahmen für Stablecoins und erleichtert die Zusammenarbeit mit Finanzinstituten, die unter strengen Compliance-Vorgaben agieren. Erhält Ripple eine Banklizenz, würde das Unternehmen eine klar definierte Rolle in einem Finanzsystem einnehmen, das derzeit von traditionellen Akteuren dominiert wird.
Eine Banklizenz könnte die Rolle von XRP deutlich stärken. Institutionelle Akteure wollen Transaktionen in einem vollständig beaufsichtigten System abwickeln. Eine lizenzierte Bank kann Settlement, Custody und Liquidität innerhalb eines regulierten Rahmens anbieten. Das erleichtert es, XRP in großen Volumina für internationale Zahlungen zu nutzen.
Ripple positioniert sich seit Jahren als Alternative zu langsamen und teuren internationalen Transaktionen. XRP bietet schnelle Abwicklung und Transparenz. Eine Banklizenz würde den Zugang zum US-Finanzsystem beschleunigen. Dadurch können Zahlungsströme effizienter verarbeitet werden. Das macht es für Banken und Finanzinstitute attraktiver, XRP tatsächlich einzusetzen.
Wenn mehr Akteure das Netzwerk nutzen, kann die Nachfrage nach XRP steigen. Das erhöht den praktischen Nutzen der Währung und verringert die Abhängigkeit von rein spekulativen Kursbewegungen. Das Gerücht wirft daher vor allem die Frage auf, wie schnell Ripple konkrete Schritte in Richtung einer Anerkennung als Bank gehen kann und was dies für die breitere Adoption von XRP bedeuten wird.
Der XRP-Kurs hat seit dem Hoch fast 8 Prozent verloren und nähert sich laut einem Newsbit-Experten einer wichtigen Marke. Lesen Sie die Analyse.
Ripple setzt KI-Agenten ein, um Geldströme und Risiken bei Unternehmen zu überwachen – und bringt damit KI und Krypto näher zusammen.
Nach Ansicht von David Schwartz, dem früheren CTO von Ripple, könnte XRP eines Tages wertvoller sein als Bitcoin. Wie realistisch ist das?
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Nach Einschätzung eines Krypto-Investors könnte XRP zur größten verpassten Chance unseres Lebens werden. Deshalb sind die Erwartungen so hoch.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.