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Ripple und XRP werden oft von Bitcoin-Maximalisten als ein Projekt FÜR Banken abgetan. Dies zeigt sich nun erneut in einem neuen Whitepaper von Ripple, in dem das gigantische Potenzial von Central Bank Digital Currencies (CBDCs) erörtert wird. Laut Ripple tragen CBDCs zur finanziellen Inklusion bei, vereinfachen Zahlungsnetzwerke und verstärken die Kontrolle über die Geldpolitik.
Mit dem Whitepaper über CBDCs hofft Ripple natürlich, Werbung für seine Produkte zu machen, die Zentralbanken grundsätzlich bei der Einrichtung und Ausgabe von CBDCs unterstützen können.
„CBDCs sind notwendig, um die positive Wirkung der Tokenisierung von Vermögenswerten zu unterstützen, da dies ein immer beliebteres Mechanismus ist, um greifbare Vermögenswerte in digitale Tokens auf der Blockchain zu konvertieren“, so Ripple.
Es gibt laut Ripple auch einige Hürden, die die Einführung von CBDCs erschweren könnten.
Wie wäre es beispielsweise mit der Abwesenheit eines globalen regulatorischen Rahmens für CBDCs. Andere Faktoren sind die Akzeptanz der Endbenutzer, der Mangel an Bildung, Bedenken hinsichtlich Privatsphäre und Sicherheit, digitale Identitätsverifizierung und viele weitere Aspekte.
Diese Probleme sind laut Ripple jedoch nicht unlösbar.
Dass Ripple hohe Erwartungen an die Technologie hat, zeigt sich in ihrer Prognose über die Volumina.
Innerhalb von 10 Jahren erwartet das Unternehmen, dass CBDCs im Wert von 5 Billionen Dollar weltweit im Umlauf sein werden. Im November äußerte sich James Wallis, Vizepräsident von Ripple, ähnlich optimistisch über die Zusammenarbeit seines Unternehmens mit Zentralbanken.
Laut ihm bieten CBDCs eine kostengünstige Möglichkeit, Finanzdienstleistungen für eine große Gruppe von Menschen zugänglich zu machen.
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