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Ein Unternehmen, das sich ganz auf den Aufbau einer XRP-Reserve konzentriert, steht kurz vor dem Sprung an die Nasdaq. Die US-Börsenaufsicht SEC hat die Registrierung von Evernorth genehmigt. Damit fehlt nur noch ein wichtiger Schritt bis zum Börsendebüt.
Die Aktionäre des Fusionspartners Armada Acquisition Corp. II stimmen am 30. September über den Deal ab. Bei Zustimmung soll das zusammengeschlossene Unternehmen unter dem Ticker XRPN an der Nasdaq notieren.
Evernorth wurde im Kern gegründet, um einen großen Bestand an XRP aufzubauen. Anleger können künftig Aktien des Unternehmens kaufen und erhalten damit indirekt Zugang zu XRP, ohne den Coin selbst erwerben zu müssen.
Für den Börsengang fusioniert Evernorth mit Armada Acquisition Corp. II. Dabei handelt es sich um ein börsennotiertes Unternehmen, das eigens dafür gegründet wurde, ein anderes Unternehmen zu übernehmen und so an die Börse zu bringen.
Evernorth wird dabei von prominenten Namen aus der Kryptobranche unterstützt. Ripple zählt zu den Investoren. Auch SBI Group, Pantera Capital, Kraken, GSR und Arrington Capital haben Geld in das Unternehmen investiert.
Die Verbindung zu Ripple reicht noch weiter. Evernorth-Gründer Asheesh Birla war mehr als zehn Jahre bei Ripple tätig und verantwortete dort das Zahlungsgeschäft.
Das Unternehmen orientiert sich teilweise am Vorbild von Strategy, das Bitcoin (BTC) im Wert von mehreren Milliarden Dollar in seiner Bilanz aufgebaut hat. Evernorth will dasselbe Prinzip auf XRP übertragen, setzt dabei aber auf einen aktiveren Ansatz.
Statt seine XRP lediglich zu halten, will Evernorth auch in die Infrastruktur rund um den Coin investieren. Zudem soll der Bestand so verwaltet werden, dass die Menge an XRP je Aktie im Laufe der Zeit steigt.
Wie Evernorth das genau erreichen will, wird in der Mitteilung nicht erläutert.
Das Modell ist allerdings mit Risiken verbunden. Kryptounternehmen mit großen Reserven können an der Börse höher oder niedriger bewertet werden als die Coins, die sie besitzen. Diese Differenz ist entscheidend, wenn ein Unternehmen neue Aktien ausgeben will, um zusätzliche Kryptowährungen zu kaufen.
Bei mehreren Bitcoin-Unternehmen fiel der Börsenwert in den vergangenen Monaten beispielsweise unter den Wert der eigenen Reserven. In einer solchen Lage wird es deutlich schwieriger, über neue Aktien Kapital aufzunehmen, ohne bestehende Aktionäre zu benachteiligen.
Für Evernorth ist zunächst die Abstimmung am 30. September entscheidend. Erst nach der Zustimmung der Armada-Aktionäre kann der letzte Schritt in Richtung einer Nasdaq-Notierung unter dem Ticker XRPN erfolgen.
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