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Ripple gewinnt zunehmend mehr Finanzinstitute für sich und macht damit große Fortschritte bei der weltweiten Akzeptanz von Krypto- und Blockchain-Technologie. Ein jüngstes Beispiel dafür ist die Qatar National Bank (QNB), die angekündigt hat, dass RippleNet in ihre internationalen Geldtransferdienste integriert wurde.
Mit dieser Implementierung können Kunden nun Geld in fünf wichtigen Währungen überweisen: US-Dollar, Euro, Britisches Pfund, Katar-Riyal und Türkische Lira. Ein bemerkenswerter Vorteil dieses Dienstes ist das Fehlen von Kosten für Korrespondenzbanken, was auf die Nutzung von Ripple’s On-Demand Liquidity (ODL) hinweisen könnte, obwohl dies noch nicht offiziell bestätigt wurde.
Geschwindigkeit und Effizienz von Transaktionen
RippleNet bietet erhebliche Vorteile, einschließlich der Möglichkeit, große Geldbeträge zu transferieren. Diese Transaktionen werden in einer beeindruckenden Geschwindigkeit von 1 bis 3 Minuten abgewickelt, was eine deutliche Verbesserung gegenüber traditionellen Zahlungsmethoden darstellt, die oft langsam und kostspielig sind.
Potenzielle Rolle von XRP
Es ist noch unklar, ob die QNB auch die XRP-Kryptowährung verwendet. Dennoch deutet die Integration von RippleNet darauf hin, dass die Bank offen für die Erkundung digitaler Vermögenswerte ist. Diese Zusammenarbeit unterstreicht zudem das Potenzial von XRP als möglichen Ersatz für das traditionelle SWIFT-System.
Fortschritt des Rechtsstreits mit der SEC
Eine Herausforderung für Ripple bleibt der andauernde Rechtsstreit mit der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC. Die anhaltende rechtliche Unsicherheit wirkt sich hemmend auf die Akzeptanz ihrer Technologie aus. Kürzlich wurde bekannt, dass ein endgültiges Urteil möglicherweise erst in zwei Jahren gefällt wird. Das Berufungsgericht hat der SEC jedoch eine Frist gesetzt: Bis zum 15. Januar 2025 muss die Berufungsschrift eingereicht sein. Wird diese Frist nicht eingehalten, könnte der Fall abgewiesen werden.
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