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PayPal macht es ab sofort möglich, Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) in seinem Peer-to-Peer-Zahlungssystem zu verwenden. Mit diesem Schritt erweitert das Zahlungsunternehmen den Einsatz von digitalen Vermögenswerten weiter innerhalb der eigenen App, Venmo und einer wachsenden Anzahl digitaler Wallets weltweit.
Laut einer Pressemitteilung können Nutzer in den Vereinigten Staaten von nun an die zwei größten Kryptowährungen direkt über die PayPal-App senden. Neben BTC und ETH wird auch die eigene Stablecoin PayPal USD (PYUSD) ab sofort unterstützt. Die Funktionalität wird auch auf Venmo und andere digitale Wallets ausgerollt, die Krypto und Stablecoins unterstützen. Damit knüpft PayPal an die frühere Einführung von PayPal Links an, eine Funktion, mit der Nutzer personalisierte Zahlungsanfragen erstellen können.
Zudem hat PayPal es für Händler möglich gemacht, mehr als 100 verschiedene Kryptowährungen zur Abwicklung von Zahlungen zu akzeptieren. Diego Scotti, General Manager von PayPal’s Consumer Group, gibt an, dass PayPal letztendlich seinen Einfluss auf noch mehr Weisen ausüben will:
„Wir wollen dort präsent sein, wo Menschen miteinander kommunizieren, sei es über Messaging-Apps, E-Mail oder soziale Medien.“
Das Unternehmen betont, dass Überweisungen mit Krypto auch persönlich bleiben und nicht zu unnötigen Steuerangelegenheiten führen. Die Peer-to-Peer-Dienste von PayPal zeigen dieses Jahr bereits ein starkes Wachstum, mit einem Anstieg von zehn Prozent im gesamten Zahlungsvolumen im zweiten Quartal.
Auch Venmo verzeichnete das schnellste Wachstum seit drei Jahren. Eine zentrale Rolle in den neuen Zahlungsoptionen spielt, wie gesagt, PYUSD, die von Dollar gedeckte Stablecoin von PayPal. PYUSD wird von der Paxos Trust Company ausgegeben und ist vollständig durch Reserven in Bargeld und US-Staatsanleihen gedeckt. Die Hinzufügung der Stablecoin neben BTC und ETH zeugt von dem Einsatz von PayPal, digitale Währungen als praktisches Zahlungsmittel im täglichen Zahlungsverkehr einzusetzen.
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