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Immer mehr Unternehmen bauen eine Krypto-Reserve auf. Während zuvor vor allem Bitcoin (BTC) beliebt war, richten Unternehmen ihren Fokus nun auch auf Ethereum (ETH) und andere Altcoins. Der Investmentfonds Pantera Capital sieht darin eine enorme Chance und investiert jetzt 300 Millionen US-Dollar in Unternehmen, die diesen Trend anführen.
Der neue Pantera Digital Asset Treasuries (DAT) Fund will Unternehmen finanzieren, die große Bestände an Krypto halten. Laut Pantera bieten diese Unternehmen mehr Wachstumspotenzial als Spot-Exchange-Traded Funds (ETFs), da sie auf ihren Beständen aktiv Rendite erwirtschaften. Das tun sie über Staking, Aktienemissionen oder indem sie ihre Token auf dezentralen Finanzplattformen (DeFi) einsetzen.
Nach Angaben der Pantera-Analysten Cosmo Jiang und Erik Lowe erhalten die Aktionäre dadurch indirekt immer mehr Krypto. „Ihr Vermögen wächst schneller, als wenn sie einfach nur einen ETF hielten“, so Pantera.
Die erste Investition von Panteras DAT Fund ist BitMine Immersion Technologies, geleitet vom Wall-Street-Veteranen Tom Lee. Das Unternehmen besitzt inzwischen fast 1,2 Millionen ETH, mit einem Wert von etwa 5,3 Milliarden US-Dollar. Damit ist es die größte Ethereum-Reserve der Welt.
Die Ambitionen reichen weiter. BitMine will langfristig fünf Prozent aller Ethereum im Umlauf erwerben. Das entspräche 6,35 Millionen ETH. Derzeit besitzt es bereits ungefähr ein Prozent des gesamten Angebots.
Die Kursperformance von BitMine ist beeindruckend: Im Juli stieg die Aktie um 3.150 Prozent. Nach einer kräftigen Korrektur durch Aktienverwässerung liegt die Aktie derzeit immer noch 1.388 Prozent über dem Stand von Ende Juni.
Dennoch warnen Experten vor den Risiken. Unternehmen mit Krypto-Reserven nutzen häufig Hebelstrategien, um ihren Bestand schnell auszubauen. In einem fallenden Markt können diese Strategien nach hinten losgehen. Spot-ETFs bieten mehr Stabilität, da Anleger dort Krypto direkt besitzen, ohne zusätzliche Risiken.
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