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Die Panik rund um Ethereum ist größer denn je. Während Anhänger des Protokolls vor einigen Jahren noch lautstark den „Flippening“ herbeisehnten, bei dem Ethereum Bitcoin überholen würde, müssen sie sich nun Sorgen um das Aufholen von Solana machen.
Gegenüber Bitcoin ist der Ethereum-Kurs bereits auf den niedrigsten Stand seit über drei Jahren gefallen, und auch im Vergleich zu Solana steht ETH unter Druck.

In den letzten sieben Tagen ist Solana um 17 % gestiegen, während Ethereum auf demselben Kursniveau verharrt. Einige Analysten sehen dies als eine „Rotation“ von Ethereum hin zu Solana.
Seit 2023 konnte Solana gegenüber Ethereum etwa 600 % zulegen, was vor allem durch den Hype um Memecoins auf der Smart-Contract-Plattform angetrieben wurde.
Durch diese Kursgewinne wird nun spekuliert, ob Solana Ethereum möglicherweise überholen könnte. Solana hat allerdings noch einen weiten Weg vor sich, da Ethereum derzeit eine Marktkapitalisierung von über 300 Milliarden Dollar aufweist, während Solana bei 82 Milliarden Dollar liegt.
Eric Connor, ein Entwickler bei Ethereum, weist alle Kritik zurück. Seiner Meinung nach ist das von Vitalik Buterin entwickelte Netzwerk weiterhin führend im Bereich der Smart Contracts und das einzige, das sich zu „echter Dezentralisierung“ mit erheblicher institutioneller Akzeptanz und Entwickleraktivität verpflichtet hat.
„Ich habe immer gesagt, dass Ethereum eine Investition für mehrere Jahrzehnte ist, aber es liegt immer noch auf Kurs, um als großer Gewinner hervorzugehen“, so Connor.
Der unabhängige Händler Bob Loukas äußerte sich ebenfalls zu Ethereum. Er gibt zu, dass er in letzter Zeit eher negativ eingestellt war, aber diese Kritik bedeutet seiner Meinung nach nicht, dass Ethereum nicht dennoch ein wichtiger Bestandteil der Zukunft sein wird.
Laut Loukas sehen wir derzeit hauptsächlich eine Neubewertung, die auf der aktuellen wirtschaftlichen Aktivität basiert. Dabei verweist er auf die vielen Layer-2-Blockchains, die momentan sehr beliebt sind.
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