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OpenAI-Chef Sam Altman reist in dieser Woche nach Washington, um mit Vertretern der Regierung von Donald Trump, Senatoren und führenden Ökonomen zu sprechen.
Bei dem Treffen gibt Altman einen Ausblick auf die neuesten KI-Modelle von OpenAI und erörtert Chancen und Risiken künstlicher Intelligenz. Auch Cybersicherheit und der internationale Wettbewerb mit China stehen weit oben auf der Agenda.
Nach einer Einladung, die CNBC einsehen konnte, veranstaltet OpenAI am Mittwoch ein nicht öffentliches Treffen mit politischen Entscheidungsträgern und Experten. Neben einer Präsentation der jüngsten KI-Entwicklungen will das Unternehmen auch auf aktuelle Sicherheitsprobleme eingehen, mit denen es konfrontiert war.
OpenAI war in der vergangenen Woche von einem Sicherheitsvorfall betroffen, bei dem Zugangsdaten eines externen Anbieters missbraucht wurden. Nach Angaben des Unternehmens wurden dabei keine eigenen Systeme von OpenAI kompromittiert. Auch gebe es keine Hinweise darauf, dass Quellcode oder Trainingsdaten entwendet wurden. Der Vorfall zeige jedoch, wie wichtig Cybersicherheit werde, je stärker KI in der Gesellschaft verankert sei.
Zudem will OpenAI die sogenannten Open-Weight-KI-Modelle erläutern, die das Unternehmen demnächst veröffentlichen will. Bei diesen Modellen werden die Modellgewichte zugänglich gemacht, sodass Entwickler die Technologie selbst nutzen und anpassen können. OpenAI setzt damit auf eine offenere Strategie, investiert zugleich aber weiter in geschlossene, kommerzielle Modelle.
Ein weiteres zentrales Thema ist der internationale Wettbewerb im Bereich künstliche Intelligenz. OpenAI will mit politischen Entscheidungsträgern darüber sprechen, wie die Vereinigten Staaten ihre Führungsposition behaupten können. Gleichzeitig beschleunigen chinesische KI-Unternehmen ihren Aufstieg.
Auch die wirtschaftlichen Folgen von KI sollen zur Sprache kommen. Unter anderem nehmen Nobelpreisträger und Ökonomen teil, um über die Auswirkungen von KI auf Arbeitsmarkt, Produktivität und Wirtschaftswachstum zu sprechen.
Darüber hinaus stellt OpenAI die neuesten Entwicklungen bei KI-Agenten vor. Diese Systeme können im Auftrag von Nutzern eigenständig mehrere Aufgaben ausführen. Viele Experten sehen darin den nächsten großen Schritt innerhalb der künstlichen Intelligenz.
Das Treffen unterstreicht die wachsende Rolle, die OpenAI in der amerikanischen KI-Politik spielt. Während sich das Unternehmen vor einigen Jahren vor allem auf technologische Entwicklung konzentrierte, sucht es inzwischen aktiv die Zusammenarbeit mit politischen Entscheidungsträgern, um bei Regulierung, Sicherheit und der Zukunft künstlicher Intelligenz mitzureden.
Altmans Besuch in Washington folgt auf eine Phase, in der KI auf der politischen Agenda immer stärker in den Vordergrund gerückt ist. Sowohl die US-Regierung als auch die Technologiebranche versuchen, Innovation, nationale Sicherheit und internationale Wettbewerbsfähigkeit in Einklang zu bringen.
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