OpenAI wurde ursprünglich als gemeinnützige Organisation gegründet, mit der Mission, künstliche Intelligenz (AI) auf sichere, verantwortungsvolle und zugängliche Weise zu entwickeln – im Interesse der gesamten Menschheit. Obwohl dieser idealistische Ansatz mit der Vision des Unternehmens übereinstimmte, brachte er auch Einschränkungen mit sich, insbesondere bei der Kapitalbeschaffung.
Aus diesem Grund hat OpenAI seine Struktur angepasst: Das Unternehmen kombiniert jetzt gesellschaftliche Ziele mit kommerziellen Interessen. Laut CFO Sarah Friar ermöglicht diese hybride Struktur einem breiteren Publikum, in OpenAI zu investieren.
Börsengang ist möglich, aber keine Gewissheit
Während des Dublin Tech Summit, vergangenen Mittwoch, suggerierte CFO Sarah Friar, dass die neue Struktur OpenAI ‘IPO-fähig’ macht – also geeignet für einen Börsengang. Aber sie betonte, dass noch keine Entscheidung getroffen wurde: „Ich sagte nicht, dass wir an die Börse gehen, ich sagte, dass es möglich ist,“ so Friar.
Die Reform dreht sich um die Transformation von OpenAI’s kommerziellem Zweig in eine public benefit corporation (PBC). Diese Rechtsform ermöglicht es, gesellschaftlichen Einfluss und Rentabilität zu kombinieren. Gleichzeitig behält die ursprüngliche gemeinnützige Organisation eine kontrollierende Mehrheit, sodass die Mission des Unternehmens gesichert bleibt.
Die endgültige Entscheidung hängt laut Friar stark von den Marktbedingungen ab: „Man kann komplett bereit sein, aber wenn der Markt nicht mitspielt, hat man Pech.“
OpenAI jagt auf Milliarden für Wachstumspläne
Die Umstrukturierung von OpenAI ist kein Zufall, sondern Teil einer breiteren Ambition. Das Unternehmen zielt auf enorme Investitionen ab, um sein Wachstum zu beschleunigen. So erklärt Friar, dass der Bau eines Rechenzentrums mit einer Kapazität von 1 Gigawatt etwa 50 Milliarden Dollar kostet. OpenAI möchte letztendlich das zehnfache dieses Volumens realisieren – gut für eine geschätzte Investition von 500 Milliarden Dollar.
Ein Börsengang könnte dabei ein logischer Weg sein, um Zugang zu den Kapitalmärkten zu erhalten und die ambitionierten Pläne zu finanzieren.
Jetzt 1.000 Pengu gratis sichern – exklusiv bei Bitvavo powered by Hyphe
Nutzen Sie die exklusive Partnerschaft zwischen Newsbit und Bitvavo powered by Hyphe: Eröffnen Sie über den Button unten ein Konto, tätigen Sie eine Einzahlung und handeln Sie mindestens 10 € – schon erhalten Sie 1.000 Pengu gratis!
Zusätzlich handeln Sie 7 Tage lang gebührenfrei bis zu einem Volumen von 10.000 €. Folgende Bedingungen gelten.
Konto eröffnen und 1.000 Pengu sichern – nur für kurze Zeit!
Zuckerberg: KI darf nicht zum Machtinstrument weniger Unternehmen werden
Meta-Chef Mark Zuckerberg fordert, dass KI wirklich offen zugänglich sein muss. Mit seinem Unternehmen will er sich gegen geschlossene Systeme etwa von OpenAI positionieren.
Michael Saylor attackiert MSCI: „Bitcoin braucht euch nicht“
Strategy wehrt sich gegen neue MSCI-Regeln, die das Unternehmen wegen seiner hohen Bitcoin-Bestände aus wichtigen Aktienindizes ausschließen könnten.
Apple entwickelt mit Alibaba eigene KI für iPhones in China
Apple arbeitet mit Alibaba an einem speziellen KI-Modell für China. Dadurch könnten iPhones in China künftig eine andere künstliche Intelligenz nutzen als Geräte in anderen Märkten.
Meist gelesen
Ehemaliger ASML-Forscher bringt China bei entscheidender EUV-Lichtquelle voran
China kommt eigenen EUV-Chipmaschinen dank eines früheren ASML-Wissenschaftlers näher – doch ASML bleibt vorerst vorn.
Kryptomarkt prognostiziert XRP-Kurs für den 31. August
Polymarket-Händler rechnen damit, dass XRP den August unter 1,20 Dollar beendet – trotz positiver Entwicklungen rund um den XRP Ledger.
So viel XRP braucht man für einen Platz unter den größten Haltern
Die aktualisierte XRP Rich List zeigt, wie die Coins verteilt sind und wie viel XRP die größten Konten derzeit halten.
