Newsbit
Im Store ansehen
Ansehen

Die Bitcoin-Reserveunternehmen Strategy und Metaplanet rücken erneut in den Fokus des Indexanbieters MSCI. Vor einigen Monaten hatte MSCI noch auf einen Plan verzichtet, der ausdrücklich auf Unternehmen mit großen Krypto-Reserven abzielte. Nun liegt ein breiter gefasster Vorschlag auf dem Tisch. Die neuen Regeln könnten Strategy und Metaplanet dennoch ihren Platz im Index kosten.

MSCI plant neue Regeln

MSCI hat in diesem Monat eine neue Konsultation zu sogenannten nicht operativ tätigen Unternehmen gestartet. Der Indexanbieter will festlegen, welche Unternehmen über ausreichend echte Geschäftstätigkeit verfügen, um Teil der Global Investable Market Indexes sein zu können.

Diesmal richtet MSCI den Blick nicht gezielt auf die Menge an Bitcoin (BTC) oder anderen Kryptowährungen in der Bilanz. Stattdessen sollen fünf Finanzkennzahlen zeigen, ob ein Unternehmen vor allem durch das Halten von Vermögenswerten oder durch das eigene operative Geschäft Wert schaffen will.

Wären die vorgeschlagenen Regeln auf Basis der Daten vom Mai 2026 angewendet worden, wären drei Unternehmen aus dem MSCI ACWI IMI Index gestrichen worden: Strategy, Metaplanet und Yellow Cake.

Strategy hält derzeit 840.447 Bitcoin im Wert von mehr als 53 Milliarden Dollar. Damit ist das Unternehmen der größte börsennotierte Bitcoin-Halter der Welt. Das japanische Unternehmen Metaplanet besitzt inzwischen 43.000 Bitcoin im Wert von mehr als 2 Milliarden Dollar. Yellow Cake hält keinen Bitcoin, sondern Uran.

Ein Ausschluss aus dem MSCI-Index könnte Strategy und Metaplanet unmittelbar treffen. Fonds, die den Index nachbilden, müssten ihre Positionen möglicherweise verkaufen. Dadurch könnte zusätzlicher Verkaufsdruck auf beide Aktien entstehen, was die Kapitalaufnahme für neue Bitcoin-Käufe erschweren würde.

So funktioniert der neue Test

Die Prüfung erfolgt in zwei Schritten. Zunächst untersucht MSCI, ob die operativen Vermögenswerte eines Unternehmens mehr als 50 Prozent des Gesamtvermögens ausmachen. Ist das der Fall, folgt keine weitere Prüfung.

Unternehmen, die diese Vorgabe nicht erfüllen, werden fünf zusätzlichen Tests unterzogen. Dabei betrachtet MSCI unter anderem operative Vermögenswerte, Ausgaben, Cashflow und die Abhängigkeit von externem Kapital. Wer in vier von fünf Bereichen die Bedingungen nicht erfüllt, kann ausgeschlossen werden.

Entscheidung fällt im Oktober

Ein früherer Vorschlag von MSCI richtete sich gezielt gegen Unternehmen, die mindestens 50 Prozent ihrer Vermögenswerte in Bitcoin oder anderen Kryptowährungen hielten. Dieser Plan hätte 39 Unternehmen betroffen, wurde am Ende aber nicht umgesetzt.

Auch über den neuen Vorschlag ist noch nicht endgültig entschieden. Marktteilnehmer können bis zum 30. September Stellung zur Konsultation nehmen. MSCI will das Ergebnis am 16. Oktober bekannt geben. Wird der Vorschlag angenommen, könnten die neuen Regeln bereits bei der Indexüberprüfung im November 2026 berücksichtigt werden.

Partnerinhalt

Schon deine 15 XRP als Willkommensbonus beansprucht?

Bitvavo in Zusammenarbeit mit Newsbit bietet dir aktuell 15 XRP als Geschenk. Die Aktion ist nur für kurze Zeit gültig.

Eröffne ein Konto und zahle mindestens 30€ ein, um den Bonus zu erhalten.

👉 Konto eröffnen und 15 XRP gratis erhalten

Über 1,5 Millionen Nutzer vertrauen bereits auf Bitvavo.

Achtung: Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden. Du kannst deine Einlage ganz oder teilweise verlieren.

15 XRP sichern Sie werden weitergeleitet zu
bitvavo-mark-and-logo-grey

Fabrik in China

Apple, Ford und VW setzen zunehmend auf Technologie aus China

Fabrik in China
Brian Armstrong Coinbase
Elon Musk
Mehr Börse news

Meist gelesen

Chipmaschine
XRP, Ripple
XRP, Ripple