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Meta Platforms und die Investmentgesellschaft BlackRock investieren gemeinsam 14 Milliarden Dollar in den Bau eines der größten KI-Rechenzentren der Welt. Das Projekt entsteht im US-Bundesstaat Texas und soll den wachsenden Bedarf an Rechenleistung für künstliche Intelligenz decken. Die erste Ausbaustufe des Komplexes soll voraussichtlich 2026 in Betrieb gehen.
Das Rechenzentrum entsteht in El Paso, Texas, und wird von Crusoe Energy entwickelt. Für die Finanzierung wurde ein Konsortium unter Führung von BlackRock gebildet, an dem auch der Vermögensverwalter Pimco beteiligt ist. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf 14 Milliarden Dollar.
Das Projekt kommt auf eine Leistung von zwei Gigawatt. Damit zählt es zu den größten KI-Rechenzentren, die derzeit entstehen. Meta will den Standort nutzen, um seine Aktivitäten im Bereich künstliche Intelligenz weiter auszubauen. Nach Angaben des Unternehmens ist der Bedarf an Rechenleistung in den vergangenen Jahren durch die rasante Entwicklung fortgeschrittener KI-Modelle stark gestiegen.
Die erste Kapazität von rund einem Gigawatt soll im kommenden Jahr verfügbar sein. Die vollständige Fertigstellung ist für 2027 geplant.
Meta gehört zu den Unternehmen, die in diesem Jahr massiv in KI-Infrastruktur investieren. Konzernchef Mark Zuckerberg hatte zuvor angekündigt, Meta wolle Hunderte Milliarden Dollar in Rechenzentren und Spezialchips investieren, um im Wettbewerb mit OpenAI, Google und xAI mitzuhalten.
Nach Angaben von Reuters-Quellen führt Meta zudem Gespräche über eine mögliche Investition von mehr als 10 Milliarden Dollar in Scale AI, ein Unternehmen, das Trainingsdaten für künstliche Intelligenz bereitstellt.
Auch andere Technologiekonzerne erhöhen ihre Investitionen. Microsoft, Amazon und Google bauen ebenfalls neue Rechenzentren, um die wachsende Nachfrage nach KI-Anwendungen zu bedienen. Der enorme Bedarf an Strom und Rechenleistung lässt die weltweiten Ausgaben für KI-Infrastruktur weiter stark steigen.
Für BlackRock passt die Investition in eine breitere Strategie, stärker in digitale Infrastruktur zu investieren. Der Vermögensverwalter rechnet damit, dass die Nachfrage nach Rechenzentren in den kommenden Jahren weiter zunehmen wird, auch wegen des schnellen Aufstiegs künstlicher Intelligenz.
Mit der Finanzierung des Projekts in Texas stärkt BlackRock seine Position in einem Markt, in dem immer größere Summen bewegt werden. Die Finanzkraft der Investoren und die KI-Pläne großer Technologiekonzerne führen dazu, dass neue Megaprojekte in hohem Tempo umgesetzt werden.
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