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Mastercard hat die Übernahme des Stablecoin-Unternehmens BVNK offiziell abgeschlossen. Der Deal mit einem Höchstwert von 1,8 Milliarden Dollar ist ein wichtiger Schritt in der Blockchain-Strategie des Zahlungsriesen.
Mastercard will Stablecoins nutzen, um internationale Zahlungen für Banken, Fintechs und Unternehmen schneller, günstiger und effizienter zu machen.
Die Übernahme zeigt, dass große Finanzinstitute zunehmend auf Stablecoins setzen. Damit verschwimmt die Grenze zwischen klassischen Zahlungsnetzwerken und digitalen Vermögenswerten weiter.
Durch die Verbindung der BVNK-Technologie mit dem weltweiten Zahlungsnetzwerk von Mastercard soll die Abwicklung von Zahlungen zwischen klassischen Währungen und Stablecoins einfacher werden.
Mastercard zufolge kann die Technologie für Unternehmenszahlungen, internationale Auszahlungen, die Abwicklung von Transaktionen und das Cashmanagement eingesetzt werden. Ein zentraler Vorteil von Stablecoins liegt darin, dass Transaktionen rund um die Uhr verarbeitet werden können, unabhängig von den Öffnungszeiten der Banken. Unternehmen erhalten dadurch schneller Zugriff auf ihr Geld.
Mastercard geht zudem davon aus, dass Banken Zahlungsdienste mit Stablecoins künftig einfacher anbieten können. Auch die Verknüpfung von Bankkonten mit digitalen Wallets soll erleichtert werden, während Zahlungsdienstleister Transaktionen für Händler rund um die Uhr abwickeln können.
BVNK erklärte in einer separaten Mitteilung, dass die Übernahme keine Auswirkungen auf bestehende Kunden habe. Sie könnten dem Unternehmen zufolge weiterhin dieselben Produkte, Integrationen und Supportleistungen nutzen.
Mastercard hatte sich bereits im März mit BVNK auf die Übernahme geeinigt. Der maximale Transaktionswert liegt bei 1,8 Milliarden Dollar, davon sind 300 Millionen Dollar an zuvor vereinbarte Leistungsziele geknüpft.
Bemerkenswert ist, dass BVNK zuvor kurz vor einer Übernahme durch Coinbase stand. Ende 2025 erreichten beide Unternehmen bei einem geplanten Deal im Wert von 2 Milliarden Dollar die Due-Diligence-Phase. Die Transaktion kam letztlich nicht zustande.
Mit dem Abschluss der Übernahme stärkt Mastercard seine Position im schnell wachsenden Markt für Stablecoin-Zahlungen. Der Zahlungsriese macht damit einen weiteren Schritt hin zu einer Finanzinfrastruktur, in der klassische Zahlungsnetzwerke und Blockchain-Technologie immer enger miteinander verbunden sind.
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