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Am 13. April wurde der Kurs des Mantra (OM) Tokens von einem gigantischen Crash getroffen, wobei der Wert um bis zu 90% einbrach. Als Reaktion darauf wurde schnell ein Erholungsplan angekündigt.
Der Gründer und CEO von Mantra, John Mullin, hat mittlerweile die Initiative ergriffen, indem er 150 Millionen OM-Tokens verbrennen ließ. Diese Maßnahme reduziert das Gesamtangebot auf 1,67 Milliarden Tokens und ist ein wichtiger Bestandteil des umfassenderen Erholungsplans.
Am 21. April kündigte Mantra an, dass Mullin begonnen hat, seine eigenen 150 Millionen Tokens zu unstaken, die spätestens am 29. April vernichtet werden sollen. Mullin bezeichnet dies als „einen ersten Schritt zur Wiederherstellung des Vertrauens innerhalb der Community.“ Gleichzeitig führt Mantra Gespräche mit Ökosystempartnern über das Verbrennen von weiteren 150 Millionen Tokens, was die Gesamtzahl auf 300 Millionen bringen würde.
Die Auswirkungen dieser Verbrennung sind sofort spürbar: Die Anzahl der gestaketen Tokens sinkt um mehr als 26%, von 571,8 Millionen auf 421,8 Millionen. Auch das Bonded-Verhältnis fällt von 31,47% auf 25,30%, was die Staking-APR erhöht. Laut Mantra ist dies ein strategischer Schritt, um das Ökosystem für Investoren attraktiver zu machen.
Kurz nach dem Crash gab Mullin bereits an, dass er alle seine Teamtokens – ursprünglich für die Freigabe im Jahr 2027 vorgesehen – sofort verbrennen würde. Zudem führte er eine Umfrage unter der Mantra-Gemeinschaft durch, um alternative Erholungsmaßnahmen zu erkunden, wie eine längere Cliff-Periode oder eine Freigabe basierend auf Leistung.
Die Tokenverbrennung ist Teil des umfassenderen „OM Token Support Plans“, der auch ein Rückkaufprogramm umfasst. Laut Mullin verläuft dieses Programm planmäßig. Um das Vertrauen weiter zu stärken, hat Mantra zudem ein transparentes Tokenomics-Dashboard eingeführt.
Dennoch ist die Erholung noch weit entfernt: Der aktuelle Kurs von OM liegt bei etwa $0,52, immer noch etwa 90% unter dem früheren Höchststand von über $6. Laut dem Mantra-Team wurde der Kurssturz durch eine Reihe von Liquidationen auf einer bisher nicht genannten Kryptobörse verursacht.
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