Newsbit
Im Store ansehen
Ansehen

Neue amerikanische und israelische Angriffe auf Iran sind nach den US-Wahlen „wahrscheinlich“, sofern nicht in letzter Minute eine Einigung gelingt. Das berichtet das Nachrichtenportal Axios am heutigen Abend.

Die Streitkräfte beider Länder stimmen bereits die Vorbereitungen ab. Die Golfstaaten unternehmen deshalb einen letzten Versuch, mit einem Kompromiss einen neuen Krieg zu verhindern.

Massive Angriffe nach US-Zwischenwahlen geplant

Nach Angaben amerikanischer und israelischer Regierungsvertreter sind eine Woche lang massive Angriffe auf die iranische Führung, den Energiesektor, Atomanlagen und die Infrastruktur vorgesehen.

Israels Generalstabschef Eyal Zamir sprach darüber bereits am Montag mit Admiral Brad Cooper, dem Befehlshaber des US-Zentralkommandos CENTCOM. Das deckt sich mit früheren Berichten: Washington hatte die Golfstaaten bereits vor einer massiven Militäroperation unmittelbar nach den Wahlen am 3. November gewarnt.

Präsident Donald Trump bestätigte heute Gespräche über Vermittler, ließ deren Erfolgsaussichten aber offen. Gegenüber Axios erklärte er, die USA müssten ihr Ziel erreichen – entweder durch eine Vereinbarung oder auf anderem Weg. Ob die Verhandlungen zum Erfolg führten, werde sich zeigen.

Der Krieg dauert heute genau acht Monate. Ein vorläufiges Abkommen vom Juni führte zur Aufhebung der Seeblockade, scheiterte aber bereits Anfang Juli. Seitdem blockiert die US-Marine erneut die iranischen Häfen.

Die für Europa maßgebliche Ölsorte Brent notiert mit gut 116 Dollar je Barrel nahe ihrem Höchststand seit Kriegsbeginn. Das schürt Inflationssorgen. Ein Ende des Krieges käme Anlegern daher gelegen, die schon seit Langem unter hohen Zinsen leiden.

Ölexporte gegen Zugang für Inspektoren

Katar führt die Vermittlung an, unterstützt von Pakistan, Saudi-Arabien, Ägypten und der Türkei. Der katarische Unterhändler Ali al-Thawadi war diese Woche in Teheran, um über eine mögliche Einigung zu sprechen.

Der größte Streitpunkt ist die Reihenfolge der Schritte. Die USA verlangen, dass Iran sein angereichertes Uran abgibt, das als Ausgangsmaterial für eine mögliche Atomwaffe dienen könnte. Iran fordert dagegen zunächst ein Ende der Seeblockade und die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte.

Katar versucht, diese Blockade mit einem Zwischenschritt zu überwinden. Demnach würde Iran Inspektoren der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA), der UN-Atomaufsicht, Zugang zu den bombardierten Anlagen gewähren.

Im Gegenzug dürfte das Land nach Angaben einer Quelle aus der Region wieder Öl verkaufen. Zudem würde ein Teil der eingefrorenen Vermögenswerte für Lebensmittel und andere humanitäre Güter freigegeben.

Der Kompromiss soll vor allem beiden Seiten ermöglichen, ihr Gesicht zu wahren. Nach Angaben der Quelle aus der Region könnte Iran darauf verweisen, sein angereichertes Uran nicht vorab abgegeben zu haben. Die USA wiederum könnten Zugeständnisse Teherans im Atomstreit als Erfolg verbuchen.

Widersprüchliche Signale aus Iran

Teheran will die Vorschläge in den kommenden Tagen dem obersten Führer Mojtaba Khamenei vorlegen. Sicherheitsvertreter aus Saudi-Arabien, der Türkei und Pakistan machten in Teheran bereits deutlich, dass eine Zustimmung womöglich die einzige Möglichkeit sei, Angriffe abzuwenden.

Außenminister Abbas Araghchi äußerte sich heute auf X versöhnlich, verband dies aber mit einer deutlichen Warnung. Iran gebe der Diplomatie weiterhin eine Chance. Zugleich seien die Streitkräfte vollständig zur Verteidigung des Landes bereit, schrieb er.

Ein hochrangiger iranischer Regierungsvertreter hatte die Vorschläge aus Katar heute allerdings zuvor als inakzeptabel bezeichnet. Beim Atomprogramm werde Teheran nach seinen Angaben keine Zugeständnisse machen.

Das Weiße Haus wartet zunächst die iranische Antwort ab, hält aber an seinen Drohungen fest. Ein Regierungsvertreter erklärte unter Verweis auf Trump, Iran sei militärisch und finanziell systematisch zerstört worden. Sollte Teheran seinen Kurs nicht rasch ändern, würden die USA ihre Ziele in Kürze mit anderen Mitteln durchsetzen.

Partnerinhalt

Schon deine 15 XRP als Willkommensbonus beansprucht?

Bitvavo in Zusammenarbeit mit Newsbit bietet dir aktuell 15 XRP als Geschenk. Die Aktion ist nur für kurze Zeit gültig.

Eröffne ein Konto und zahle mindestens 30€ ein, um den Bonus zu erhalten.

👉 Konto eröffnen und 15 XRP gratis erhalten

Über 1,5 Millionen Nutzer vertrauen bereits auf Bitvavo.

Achtung: Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden. Du kannst deine Einlage ganz oder teilweise verlieren.

15 XRP sichern Sie werden weitergeleitet zu
4,5

Die Bewertung wird berechnet, indem die kumulierten Bewertungen aus dem App Store und Google Play kombiniert und basierend auf der Anzahl der Rezensionen pro Plattform gewichtet werden.



US-Finanzministerium

Warum Anleihen für Anleger wieder attraktiv sind

US-Finanzministerium
Warsh Fed
Donald Trump
Mehr Wirtschaft news

Meist gelesen

Grok XRP
Vancouver, Kanada – 30. April 2024: Die Symbole von Ripple und XRP auf dem Bildschirm eines iPhones
Ripple-XRP-Token