In einer kürzlich veröffentlichten Pressemitteilung der britischen Lloyds Bank wird enthüllt, dass Kryptobetrug im vergangenen Jahr um 23% zugenommen hat.
Besonders junge Menschen sind anfällig
Junge Anleger im Alter von 25 bis 34 Jahren scheinen laut der jüngsten Pressemitteilung der britischen Lloyds Bank am anfälligsten für Kryptoangriffe zu sein.
Die Pressemitteilung setzt mit alarmierenden Zahlen über die finanziellen Folgen von Krypto-Betrug für die Opfer fort. Im Durchschnitt erleiden sie einen Verlust von £10.741, was im Vergleich zum Vorjahr einen erheblichen Anstieg darstellt, als der durchschnittliche Verlust £7.010 betrug.
Interessanterweise ereignen sich 66% aller Fälle von Anlagebetrug auf Social-Media-Plattformen, wobei Instagram und Facebook als Hauptquellen identifiziert werden, wie aus zusätzlichen Daten hervorgeht.
Die Pressemitteilung berichtet weiter, dass Krypto-Investoren durchschnittlich drei Zahlungen tätigen, bevor sie erkennen, dass sie Opfer von Betrug geworden sind. Dies bedeutet, dass oft 100 Tage vergehen, von dem Datum der ersten Transaktion bis zur Einreichung eines Berichts bei der Bank. Leider teilt Lloyds mit, dass zu diesem Zeitpunkt das Geld in der Regel bereits lange verschwunden ist.
Verschärfung der Krypto-Regulierung
Diese Erkenntnisse werden im Rahmen eines Updates vom 9. November präsentiert, in dem betont wird, dass Großbritannien seine Kontrolle über die Regulierung des Kryptowährungsmarktes verstärkt, eine Entwicklung, die seit einigen Monaten im Gange ist. Die kürzlich implementierten Maßnahmen, unter Aufsicht der Financial Conduct Authority (FCA), haben zum Ziel, die Verantwortung für die Werbung von Krypto-Assets zu erhöhen und klare Richtlinien für die Verwendung von Stablecoins festzulegen.
Gemäß diesen Vorschriften sind Kryptounternehmen nun verpflichtet, sich an eine spezifische Abkühlungsphase zu halten, in der neuen Investoren Zeit gegeben wird, ihre Entscheidungen zu überdenken. Darüber hinaus müssen sie ‚Freunde werben‘-Bonussysteme vermeiden, und es wird gefordert, dass alle Anzeigen klare Risikohinweise enthalten. Diese Schritte werden unternommen, um eine stärker regulierte und transparente Kryptoumgebung im Vereinigten Königreich zu schaffen.
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