Die Gerüchteküche brodelt auf Hochtouren: Kommt endlich ein XRP ETF? Laut Analysten setzt BlackRock die SEC unter Druck, um noch diese Woche die Erlaubnis für einen Spot-ETF zu erteilen. Unterdessen scheint Ripple den Rechtsstreit mit der Aufsichtsbehörde beenden zu wollen. Ist dies DER Moment für XRP?
BlackRock setzt Druck, Gerüchte sorgen für Kursanstieg
Auf X wimmelt es von Gerüchten. Analyst John Squire behauptet, dass BlackRock Druck auf die US-Aufsichtsbehörde SEC ausübt, um noch diese Woche einen XRP ETF zu genehmigen. Er selbst nennt das „ambitioniert“, aber der Markt hört aufmerksam zu.
Anleger reagieren oft heftig auf ETF-Gerüchte, bleiben jedoch abwartend, solange es keine offizielle Bestätigung gibt. Sowohl bei Bitcoin (BTC) als auch bei Ethereum (ETH) ging ein langer und mühsamer Genehmigungsprozess voraus.
Ripple lässt Berufung fallen
Die Gerüchte kommen nicht von ungefähr. Sie fallen zusammen mit einer auffälligen Ankündigung von Ripple-CEO Brad Garlinghouse: Sein Unternehmen zieht die Berufung gegen die SEC offiziell zurück. Er erwartet, dass auch die Aufsichtsbehörde ihre Berufung fallen lässt.
Laut Jurist Marc Fagel wäre damit das juristische Kapitel endgültig geschlossen. „Richterin Torres hat ihr Urteil bereits vor über einem Jahr gefällt. Wenn beide Parteien ihre Berufung zurückziehen, ist keine weitere Aktion des Richters notwendig“, erklärt er. In diesem Szenario wäre der Weg frei für einen Spot-ETF auf XRP.
Wann kommt dieser ETF?
Eines ist also klar: Solange der Rechtsstreit nicht vollständig abgeschlossen ist, bleibt ein XRP ETF unerreichbar. Große Vermögensverwalter wie BlackRock steigen erst ein, wenn der rechtliche Status hundertprozentig klar ist. Dafür muss auch die SEC offiziell ihre Berufung zurückziehen. Erst dann kann der Richter den Fall schließen – und der Weg ist frei für institutionelles Kapital.
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