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Marcel Pechman von Cointelegraph nennt drei Faktoren, die darüber entscheiden, ob Ethereum das Niveau von 2.500 Dollar zurückerobern kann. Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert die Nummer zwei des Marktes bei 2.000 Dollar – damit liegt der Kurs noch 18 Prozent unter der Marke von 2.500 Dollar.
„Kritiker sagen schon seit Langem, dass das Ethereum-Ökosystem hinter seinen Konkurrenten zurückliegt. Dabei geht es vor allem um die Nutzerfreundlichkeit und die begrenzte Skalierbarkeit – was sich letztlich negativ auf die Transaktionskosten im Netzwerk und die Effizienz ausgewirkt hat“, so Marcel Pechman.
Viele der Herausforderungen im Bereich Skalierbarkeit sollen mit dem kommenden Pectra-Upgrade gelöst werden, das für Ende April oder Anfang Juni geplant ist.
Zu den Vorschlägen gehört unter anderem eine Verdopplung des Speicherplatzes in den Blöcken. Das soll die Transaktionskosten für Anwendungen auf Ethereum senken.
Außerdem arbeiten Entwickler an der Einführung sogenannter „Smart Accounts“, die es ermöglichen, Wallets wie Smart Contracts zu verwenden. Das soll die Benutzerfreundlichkeit von Ethereum deutlich verbessern und die Verwaltung von Anwendungen auf der Blockchain vereinfachen.
Bemerkenswert ist, dass es in der Krypto-Welt nach wie vor große Namen gibt, die Vertrauen in Ethereum haben. Einer von ihnen ist Arthur Hayes, der Gründer von BitMEX. Er erwartet eher einen Ethereum-Kurs von 5.000 Dollar als einen Solana-Kurs von 300 Dollar.
Ethereum ist nach wie vor die größte Blockchain im Bereich Smart-Contract-Anwendungen.
Der Gesamtwert im Netzwerk liegt bei 52,5 Milliarden Dollar – deutlich mehr als die 7 Milliarden Dollar auf Solana. Noch interessanter ist, dass die Einlagen im Ethereum-Netzwerk in den letzten 30 Tagen um 10 Prozent gestiegen sind, während Solana ein Wachstum von 8 Prozent verzeichnen konnte.

Zudem befinden sich immer weniger Ether auf den Börsenplattformen, was in der Regel ein positives Signal für den Kurs ist. Das bedeutet nämlich, dass potenziell weniger Ether zum Verkauf stehen.
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