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Solana (SOL) und Ethereum (ETH) mussten in der vergangenen Woche deutliche Verluste hinnehmen, doch Top-Analyst John Bollinger bleibt überraschend optimistisch. Beide Coins bilden seiner Einschätzung nach ein entscheidendes technisches Muster, das auf einen Ausbruch nach oben hindeuten könnte. Beim letzten Mal, als Bollinger ein solches Signal sah, folgte eine kräftige Rally.
Die Kurse von SOL und ETH zeigen einen sogenannten „Doppelboden“, so Trading-Veteran John Bollinger auf X. Ein Doppelboden ist ein klassisches bullishes Muster, das an den Buchstaben „W“ erinnert und entsteht, wenn ein Kurs zweimal am selben Niveau Unterstützung findet. Das deutet häufig auf das Ende eines Abwärtstrends hin und kann einer starken Kurserholung vorausgehen.
John Bollinger ist ein US-amerikanischer Finanzanalyst und der Erfinder der Bollinger Bands, einem beliebten technischen Indikator, der genutzt wird, um Kursschwankungen in Charts zu analysieren.
Solana fand zuletzt Unterstützung im Bereich von 175 bis 180 Dollar, während Ethereum sich um 3.800 Dollar stabilisierte. Analyst InvestorPlatt nennt für ETH ein konkretes Kursziel und erwartet, dass der Token innerhalb von zwei Wochen auf 5.000 Dollar steigen kann. Das entspräche einem Plus von fast 30 Prozent.
Viele Anleger verfolgen die aktuelle Prognose von John Bollinger genau. Im September 2022 machte er nämlich eine ähnliche Aussage zu Ethereum – kurz bevor der Kurs von 1.290 auf 4.000 Dollar stieg. Der bekannte Analyst Satoshi Flipper nennt es sogar ein Signal, das „nur einmal im Jahr“ vorkommt, und schreibt: „Stell dir vor, du ignorierst dieses Signal. Ich jedenfalls nicht.“
Der Solana-Kurs könnte einen neuen Impuls gut gebrauchen. Nach einer kräftigen Erholung im Oktober verlor SOL im vergangenen Monat rund 18 Prozent an Wert. Damit entwickelt sich der Coin schwächer als viele andere große Kryptos. Zum Vergleich: Bitcoin fiel im selben Zeitraum nur um 4,3 Prozent, während Konkurrent Ethereum ein Minus von 8,1 Prozent verzeichnete.

Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert SOL bei rund 184 Dollar. Damit liegt der Token noch immer gut 37 Prozent unter seinem Allzeithoch von 293 Dollar, das Anfang dieses Jahres erreicht wurde.
Neben dem Doppelboden ist allerdings auch Analyst Kamran Asghar optimistisch. Er sieht in der Kursgrafik von Solana ein symmetrisches Dreieck, aus dem der Token bald ausbrechen könnte. Ein solches Muster entsteht, wenn der Kurs immer kleinere Ausschläge macht, und weist häufig auf eine bevorstehende größere Bewegung hin.
Asghar rechnet damit, dass Solana möglicherweise noch einmal zur Unterseite des Dreiecks zurücksetzt, bevor der Ausbruch nach oben folgt. In diesem Szenario könnte der Kurs in Richtung 210 bis 220 Dollar steigen. Das entspräche vom aktuellen Niveau aus einem Anstieg von fast 20 Prozent.
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