Die indische Regierung hat einen wichtigen Schritt unternommen, indem sie Technologieunternehmen, die an der Entwicklung neuer Künstliche-Intelligenz-Tools (KI) arbeiten, darauf hingewiesen hat, dass diese Tools erst von der Regierung genehmigt werden müssen, bevor sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können.
Diese Empfehlung, die am 1. März vom Ministerium für Informationstechnologie herausgegeben wurde, zielt speziell auf KI-Tools ab, die als „unzuverlässig“ betrachtet werden oder sich noch in der Testphase befinden. Solche Tools müssen deutlich gekennzeichnet werden, um anzugeben, dass sie möglicherweise ungenaue Antworten geben könnten.
Die Tools erfordern ausdrückliche Zustimmung der Regierung
Das Ministerium betont, dass die Verfügbarkeit dieser Tools im indischen Internet die ausdrückliche Zustimmung der indischen Regierung erfordert. Diese Maßnahme scheint auch durch die Notwendigkeit motiviert zu sein, die Integrität des Wahlprozesses zu gewährleisten, im Hinblick auf die allgemeinen Wahlen, die später diesen Sommer stattfinden werden.
Diese neue Richtlinie folgt auf einen Vorfall, bei dem ein hochrangiger Minister Indiens Google und sein KI-Tool Gemini kritisierte, wegen der Lieferung von „ungenauen“ oder voreingenommenen Antworten, einschließlich der Beschreibung des indischen Premierministers Narendra Modi als „Faschist“ durch einige. Google hat sich dafür entschuldigt und angegeben, dass das Tool „nicht immer zuverlässig“ sein kann, insbesondere bei aktuellen sozialen Themen.
Unzuverlässigkeit ist keine Freistellung von der Gesetzgebung
Der stellvertretende Minister für IT, Rajeev Chandrasekhar, betonte, dass „Sicherheit und Vertrauen gesetzliche Verpflichtungen einer Plattform sind“ und dass eine Entschuldigung der Unzuverlässigkeit keine Freistellung von der Gesetzgebung bedeutet. Früher hatte die indische Regierung angekündigt, neue Vorschriften einzuführen, um die Verbreitung von durch KI erzeugten Deepfakes vor den Wahlen zu bekämpfen.
Diese Richtlinien haben Kritik aus der Technologiegemeinschaft erhalten, die behauptet, dass Indien eine Vorreiterrolle in der Technologiewelt spielt und dass es ein Fehler wäre, wenn das Land sich selbst aus dieser führenden Position herausregulieren würde. Chandrasekhar reagierte auf diese Kritik, indem er sagte, dass Indien seine Ambitionen im Bereich KI und ein sicheres und vertrauenswürdiges Internet für seine Nutzer nicht aufgibt, sondern vielmehr umarmt.
Diese Entwicklungen erfolgen inmitten einer Zusammenarbeit zwischen Microsoft und dem indischen KI-Startup Sarvam, um ein Indic-Voice Large Language Model in die Azure-KI-Infrastruktur zu bringen, was die Zugänglichkeit für mehr Nutzer auf dem indischen Subkontinent erhöhen wird.
Sechs deutsche Banken erhalten Kryptolizenz nach MiCA
Deutschland kommt nach der Zulassung von sechs Banken inzwischen auf 79 MiCA-Anbieter und baut damit seinen Vorsprung vor Frankreich und den Niederlanden weiter aus.
Pakistan setzt Kryptounternehmen Frist bis 5. September für Lizenzantrag
Pakistan verpflichtet Kryptounternehmen zu einem Lizenzantrag und setzt dafür den 5. September als Frist. Binance und HTX haben bereits eine Genehmigung erhalten.
Brüssel prüft DeFi-Kredite: Wer trägt die Verantwortung?
Die EU prüft strengere Regeln für DeFi-Kredite. Im Zentrum steht die Frage, wer verantwortlich ist, wenn Software eine Finanzdienstleistung erbringt.
Meist gelesen
Google Gemini prognostiziert XRP-Kurs für den 1. September 2026
Google Gemini geht davon aus, dass XRP bis zum 1. September weiter zulegen könnte, warnt aber auch vor einer möglichen Korrektur auf 1,20 Dollar.
Elon Musks Grok nennt XRP-Kursziel für den 1. September
Grok erwartet für den 1. September einen XRP-Kurs von 1,65 Dollar, im besten Fall 2 Dollar. Zunächst muss die Zone um 1,55 Dollar halten.
Ethereum, XRP und Solana fallen nach Höchstständen seit Januar – morgen wird entscheidend
Der Kryptomarkt hat in dieser Woche kräftig zugelegt, nun legen die Kurse eine Verschnaufpause ein. Der morgige Tag wird entscheidend.
